Vorwerk Wuppertal streicht Stellen - 85 Mitarbeitern droht Kündigung

85 Mitarbeitern droht Kündigung : Vorwerk streicht Arbeitsplätze

85 Vorwerk-Mitarbeitern in Wuppertal droht die Kündigung. Auf einer Betriebsversammlungen am vergangenen Donnerstag (27. Juni 2019) informierte das Unternehmen über den geplanten Stellenabbau.

„Im Rahmen der Umstrukturierung stehen bei den Wuppertaler Vorwerk Gesellschaften insgesamt etwa 200 Vollzeitstellen zur Disposition“, heißt es von Seiten der Unternehmenskommunikation. Mehr als die Hälfte der Stellen können ohne Kündigungen gestrichen werden, durch Eintritt in die Rente oder Altersteilzeitregelungen. Maximal 85 Vollzeit-Stellen müssen aber trotzdem aufgelöst werden.

Bis Ende 2021 soll der Stellenabbau abgeschlossen sein. In der Wuppertaler Vorwerk-Gesellschaft arbeiten zur Zeit etwa 2.500 Mitarbeiter.

„Die Vorwerk Gruppe ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Ein Grund hierfür ist unter anderem die Einführung neuer Technologien und digitalisierter Produkte. Nach dem starken Wachstum befindet Vorwerk sich nun in einer Phase der Konsolidierung“, begründet das Unternehmen die Streichung von 200 Arbeitsplätzen.

Bereits im Mai räumte Vorwerk-Gesellschafter Rainer Strecker bei der Bilanzpressekonferenz ein: „Keine Frage, das Jahresergebnis ist unbefriedigend“. Er kündigte an: „Wir stellen das Unternehmen vom Fuß auf den Kopf.“

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