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Sommer-Radtouren der Wuppertaler Rundschau, Teil 4: Werkzeugrunde

Sommer-Radtouren der Rundschau : Teil 4: Die Werkzeugrunde

Tritt für Tritt das Bergische Land erkunden – in unserer Rundschau-Serie „Sommer-Radtouren“ stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit dem ADFC und Autor Reinhold Weber die schönsten Fahrradtouren durch Wuppertal und die Umgebung vor. Diesmal geht führen 30 Kilometer entlang der Geschichte der bergischen Handwerkskunst.

Schon im 10. Jahrhundert konnte das Eisen in Rennöfen (Kohlemeilern) aus dem Erzgestein heraus geschmolzen werden. Im Burgholz und auch in der Gelpe waren diese Öfen nachweisbar. Das manganhaltige Erz wurde im „Dorp“ Cronenberg verhüttet und zu Sensen verarbeitet. Schon 1240 erwähnte die Hanse in Lübeck Sensen aus Cronenberg. Die besondere Struktur der Cronenberger Industrie unserer Tage wird geprägt durch die große Zahl der Mittel- und Kleinbetriebe. Diese haben sich jeweils auf einzelne Werkzeugtypen spezialisiert, die dadurch eine hohe Qualität und sehr viel Innovation in den einzelnen Bereichen erbrachte. Der bis heute anhaltende weltweite Export der in Cronenberg hergestellten Werkzeuge zeigt, dass die Qualität bekannt und gefragt ist.

Wir starten am P+R-Parkplatz Zoo nahe der Wuppertaler Schwebebahn etwas unterhalb des S-Bahnhofs Wuppertal-Stadion/Zoo an der Siegfriedstraße. Direkt gegenüber beginnt die Hubertusallee, die uns am Eingang des Wuppertaler Zoos vorbei bergauf führt und später die Sambatrasse kreuzt. Dort biegen wir rechts ab auf die Sambatrasse, die uns mit Blick auf das Zoogelände langsam aufwärts bringt. Am Bahnhof Burgholz und am Bahnhof Küllenhahn vorbei erreichen wir das Müllheizkraftwerk und schwenken halbrechts auf die Fortsetzung des Radwegs. Rechts unten sehen wir das Freibad Neuenhof. Auf der Höhe fahren wir ein Stück parallel zur Hauptstraße, überqueren diese an einer Ampel und setzen unsere Fahrt auf der Sambatrasse fort, an deren Ende ein Schienenbus steht, der der Trasse den Namen gegeben hat.

Geradeaus fahren wir auf der Kuchhauser Straße weiter und biegen dann links ab in die Lindenallee. Ihr folgen wir bis zu ihrem Ende und fahren links in der Berghauser Straße bergab, bis wir diese am unteren Ende halblinks in die Hackestraße verlassen können. Am Ende der Hackestraße biegen wir links in die Oberheidter Straße, die dann über geht in die Straße „Oberheidt“. An der nächsten Möglichkeit biegen wir links ab in die Hintersudberger Straße, die uns bis ins Tal zur Morsbachtalstraße führt.

 Die Werkzeugrunde auf einen Blick.
Die Werkzeugrunde auf einen Blick. Foto: OpenStreetMap, ODbL 1.0/ADFC

Nach links folgen wir dem an Wochenenden eher unangenehmen Morsbachtal bis nach Gerstau, wo wir am Clemenshammer nach links ins Zillertal abbiegen und sofort das zum Thema der Tour passende Museum Steffenshammer erreichen. Entlang dem schönen Tal der Gelpe kommen wir vor einem Teich zum Büngershammer, wo wir links abbiegen und sofort rechts der Gelpe weiter folgen in die Straße „Gelpetal“. An einer Abzweigung, wo die Straße „Gelpetal“ auch links hoch führt, verlassen wir den Bach und haben einen steilen Anstieg vor uns, der uns zur L 418 auf der Höhe bringt. Wir überqueren diese und fahren halblinks in die Freudenberger Straße, die wir aber sofort rechts auf dem R4- und R16-Radweg verlassen.

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Über die Straße am Friedenshain kommen wir zur unabgesicherten Cronenberger Straße, überqueren diese und fahren über den Jung-Stilling-Weg, die Zeppelinallee und den Köhlweg zur Erbslöh. Rechts ab geht es nun in vielen Windungen ins Tal. Nach Junkerweg und Hindenburgstraße unterqueren wir die Sambatrasse, halten uns halbrechts und biegen an der Ampel links in die Siegfriedstraße. Ihr folgen wir bis zur S-Bahnhaltestelle oder zum P+R-Platz, wo die Tour ihren Anfang nahm.