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Folgen des Hochwassers: Noch kein Sport auf dem Beyenburger Stausee

Folgen des Hochwassers : Noch kein Bootssport auf dem Beyenburger Stausee

Der Bootssport auf dem Beyenburger Stausee ist für die ansässigen Kanusportvereine weiterhin vorsorglich untersagt. Das hat der Wupperverband am Freitag (30. Juli 2021) mitgeteilt. Grund sei der Umweltalarm in der flussaufwärts liegenden Wupper-Talsperre.

„Zurzeit bestehen keine Anhaltspunkte für eine Verschmutzung des Stausees. Aus Sicherheitsgründen wird der Bootssport dennoch weiterhin ausgesetzt, bis eine Beeinträchtigung des Stausees durch die Verschmutzung der Wupper-Talsperre sicher ausgeschlossen werden kann“, heißt es. Zum Schwimmen und Baden ist der Beyenburger Stausee ohnehin nicht freigegeben. Auch der Damm der Wupper-Vorsperre ist weiterhin nicht begehbar, „da noch die Arbeiten zur Entfernung der eingetragenen Substanzen laufen. Dies wird noch Wochen in Anspruch nehmen.“

Unterdessen kann an Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre die Freizeitnutzung wieder aufgenommen werden. Dies gilt sowohl für Wassersport als auch für Baden und Angeln. Diese Gewässer waren durch das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises überprüft worden. Es hatte an den Badestellen Proben genommen und diese gemäß der Parameter nach Badegewässerverordnung analysiert. „Nach diesen ist das Baden uneingeschränkt möglich. Auch die Ergebnisse von Probenahmen durch das Limnologische Labor des Wupperverbandes bestätigen, dass diese drei Talsperren wieder für den Freizeitbetrieb freigegeben werden können“, so der Wupperverband. Er hat zudem Treibgut entfernt, insbesondere an den Badestellen. „Da es sich um Naturgewässer handelt, ist es grundsätzlich sinnvoll, dass Wassersportlerinnen und -sportler jederzeit auf Treibgut achten.“