Damit will die Stadt die Schwimmfähigkeit verbessern, Ängste vor dem Element Wasser abbauen und möglichst viele neue Seepferdchen- und Schwimmabzeichen ermöglichen. „Vom 29. Juni bis zum 3. Juli gehen die Schülerinnen und Schüler fünf Tage hintereinander zur gleichen Zeit in dasselbe Schwimmbad und haben dort jeweils 60 Minuten Wasserzeit“, erklärt Organisatorin Désirée Richter vom Sport- und Bäderamt. Im regulären Schulschwimmen bleibe durch Anfahrts- und Umziehzeit häufig deutlich weniger Zeit im Wasser. Die Projektwoche schaffe deshalb bessere Voraussetzungen für bleibende Lernerfolge.
53 Schulen mit insgesamt 106 Klassen hatten sich für die Aktionswoche angemeldet. Aufgrund der verfügbaren Badkapazitäten konnten letztlich 78 Schulklassen berücksichtigt werden. Sie haben in den beteiligten Bädern zwischen 8:30 und 15:30 Uhr Vorrang. Dadurch kommt es in diesem Zeitraum teilweise zu Einschränkungen für Vereine und Öffentlichkeit.
Die „SchulSchwimmWoche“ findet parallel in sieben Wuppertaler Bädern statt: der Schwimmoper, dem Schwimmsportleistungszentrum (SSLZ), den Gartenhallenbädern Langerfeld und Cronenberg, dem Stadtbad Röttgen, dem Freibad Neuenhof sowie im Schwimmbad der LVR-Förderschule an der Melanchthonstraße.
Amtsleiterin Alexandra Szlagowski: „Die Rückmeldungen der Lehrerinnen und Lehrer aus den vergangenen Jahren zeigen, wie erfolgreich die SchulSchwimmWoche ist. Deshalb lohnt es sich, den Fokus in dieser Woche auf die Schulkinder zu legen und insbesondere Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer zu sicheren Schwimmern zu machen.“
Unterstützt werden die Lehrkräfte von Schwimmassistentinnen und -assistenten des Schwimmverbandes sowie von Sporthelferinnen und Sporthelfern aus den Schulen. Mit dem Stadtbetrieb Schulen und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) wurde zudem ein Busfahrplan erstellt, damit die Klassen zuverlässig zu den Bädern und zurück zur Schule gelangen.
Für ein einheitliches Auftreten wurden die Helferinnen und Helfer mit Veranstaltungs-T-Shirts und Handtüchern ausgestattet. Möglich macht dies die Praxis Gemeinschaft Cronenberg um Dr. Martin von Kathen, die die Ausstattung sponsert.