Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hat am Montag (5. Juni 2026) mit einer kleinen Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Ordnungsamtes und der Verkehrslenkung sowie mit Wilfried Michaelis (Präsident des Carneval Comitees Wuppertal / CCW) und Dietmar Martin (CCW-Vizepräsident des CCW) diskutiert. Dabei ging es nach Angaben der Stadt um erste relevante Fragestellungen und das weitere Vorgehen bei der Planung des Rosensonntagszugs aus.
„Der Rosensonntagszug gehört für viele Menschen zu den Höhepunkten des Karnevals. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn wir ihn gemeinsam wieder auf die Beine stellen können. Mit den bereitgestellten 20.000 Euro unterstützen wir die Planungen und setzen ein klares Zeichen für die Rückkehr des Rosensonntagszugs“, so Scherff.
Die Beteiligten haben vereinbart, dass der CCW noch im Juni einen entsprechenden Antrag zu stellen. „Auf dieser Grundlage wollen Stadtverwaltung und CCW die weiteren Planungen gemeinsam vorantreiben und daran arbeiten, den Rosensonntagszug 2027 möglich zu machen. Ziel ist es, die Planungen am 8. Dezember 2026 in den Verkehrsausschuss einzubringen“, heißt es. (Bilder)
Karnevalistische Open-air-Party 2026
Die Stadtverwaltung will den weiteren Planungsprozess nach eigenen Angaben „aktiv begleiten und die notwendigen Schritte konstruktiv unterstützen. Ob der Umzug letztlich stattfinden kann, hängt jedoch auch von weiteren organisatorischen Rahmenbedingungen ab, insbesondere von der Verfügbarkeit ausreichender Festwagen sowie weiterer Mitwirkender.“
Wilfried Michaelis: „Ich freue mich über die Unterstützung der Stadt Wuppertal. Hand in Hand setzen wir uns für den Rosensonntagszug ein. Ob es uns tatsächlich bereits 2027 gelingt und wir ausreichend Festwagen organisieren können, ist derzeit noch offen. Wir setzen alles daran, dass es gelingt.“
Zuletzt war der Rosensonntagszug im Jahr 2019 unterwegs. 2020 stoppten ihn heftige Windböen kurz vor dem Start, 2021 und 2022 die Corona-Pandemie. Seit 2023 fehlen die Gelder.