Ratssitzung am Montag Redepult wird umgebaut

Wuppertal · In seiner Sitzung am Montag (6. März 2023) hat der Wuppertaler Stadtrat zahlreiche Themen diskutiert Beschlüsse getroffen. Hier einige davon.

 Oberbürgermeister Schneidewind bei einer Rede im Rat (Archivbild).

Oberbürgermeister Schneidewind bei einer Rede im Rat (Archivbild).

Foto: Christoph Petersen

Wohnraum: Der Rat hat Bebauungsplan 1223 für den August-Jung-Weg östlich von Hosfelds Katernberg zugestimmt. Dort geht es um die „Entwicklung eines hochwertigen Wohnquartieres in attraktiver Lage“.

Bundesgartenschau: Die Verwaltung redet momentan mit den Finanzbehörden über die Gemeinnützigkeit für die BUGA 2031 in Wuppertal. Erst danach sollen entsprechende Gremien besetzt werden.

Auszeichnung: Der Rat hat die von der Ratsgruppe der „PARTEI“ beantragte (satirisch gemeinte) Verleihung einer Ehrenbürgerschaft der Stadt Wuppertal an den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan abgelehnt. Auch eine entsprechende Umgestaltung von Siegel, Wappen und Flagge der Stadt fand keine Zustimmung.

Ratssaal: Das Redepult soll erneuert werden. Hintergrund ist ein Antrag von 25 Abgeordneten mehrerer Fraktionen. Darin hieß es: „Bei Redebeiträgen im Ratssaal ist auffällig, dass Personen, die kleiner als der Durchschnitt sind, nicht oder nur teilweise zu sehen sind. Außerdem erschwert Ihnen das Pult während ihrer Reden die Zuhörerinnen- und Zuhörerschaft anzuschauen, wenn es ihnen nicht möglich ist über das Pult zu schauen. Dies hat zur Folge, dass die Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen- und Zuhörerschaft nachlässt und eine lautere Geräuschkulisse im Publikum entsteht. Ferner kann das aktuelle Redepult keinesfalls als barrierefrei bezeichnet werden, so dass die Diskriminierung von Menschen mit einer körperlichen Behinderung ermöglicht wird. Wir bitten Sie daher Abhilfe zu schaffen und Barrierefreiheit herzustellen. Wir Ratsfrauen fordern die Verwaltung auf, ein Pult anzuschaffen, das allen Rednerinnen und Rednern gerecht wird.