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Kreide-Botschaften der "for Future"-Gruppen in Wuppertal

Kreide-Botschaften in Wuppertal : „Hier könnte Ihr Fahrrad stehen“

Erneut haben verschiedene Wuppertaler „for Future“-Gruppen Kreidebotschaften in Wuppertal verteilt.

Georg Winterseel von den „Students for Future“: „Ich bin hier, weil es scheinbar nicht reicht, dass die Klimakipppunkte gerade jetzt erreicht werden, damit Klimagerechtigkeit zum wichtigsten Thema wird. Stattdessen wird über irgendwelche Verschwörungsspinner gesprochen, die nicht mehr viel mit der – ohne Frage notwendigen – Kritik an politischen Entscheidungen zu tun haben. Und auch in der Politik wird durch die Art der Diskussionen über eine weitere Abwrack-Prämie und die Rettung von Luftfahrtunternehmen deutlich, dass scheinbar immer noch kein großes Interesse an weitreichenden Veränderungen vorhanden ist. Ich glaube aber auch nicht, dass Aufmerksamkeit alleine die Probleme lösen kann, da die Mehrheit der Bevölkerung und auch die meisten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik bereits die Notwendigkeit von wirksamen Klimaschutz eingesehen haben. Paradoxerweise fallen die Maßnahmen aber trotzdem hinter dem zurück, was notwendig wäre.

Sein Fazit: „Deswegen brauchen wir reflektierte Auseinandersetzung mit den Ursachen dieser Krise, die ich als Krise der Humanität sehe, und darüber hinaus weitreichende Lösungsansätze. Wir, die ,Students for Future‘, wollen deutschlandweit Raum für diese Diskussionen bieten. Daher haben wir für die kommende Woche die zweite ,Public Climate School‘ organisiert, die aus Gründen des Infektionsschutzes dieses Jahr online stattfindet. Das Angebot ist auf der Homepage der ,Students for Future‘ zu finden."