Das Haus Michael ist für viele junge Menschen mehr als nur ein Ort zum Schlafen: Es ist ein geschützter Raum, in dem Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen betreut, gefördert und auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet werden. „Unsere Arbeit lebt von Stabilität und Verlässlichkeit – und dazu gehört ganz elementar eine funktionierende Wasserversorgung“, erklärt Einrichtungsleiterin Kristin Reith. „Wir sind dem Lions Club zutiefst dankbar. Ohne diese Unterstützung hätten wir ein ernstes infrastrukturelles Problem.“
Die Einrichtung wird über einen eigenen Brunnen mit Wasser versorgt. Dieses Brunnenwasser enthält – wie in vielen Regionen – natürliche Bestandteile aus dem Erdreich, insbesondere Eisen und Mangan. Diese Stoffe sind typische Bestandteile von Grundwasser. In erhöhter Konzentration können sie jedoch zu sichtbaren Verfärbungen, Ablagerungen in Leitungen und Armaturen sowie zu geschmacklichen Beeinträchtigungen führen.
Die neue Anlage entfernt gezielt Eisen- und Manganbestandteile. Diese werden im Filterprozess gebunden und aus dem Wasser herausgefiltert, sodass sie nicht mehr in das interne Leitungssystem gelangen.
Für den Lions Club Wuppertal-Mitte sind soziales Engagement und die Unterstützung lokaler Projekte ein fester Bestandteil ihrer Arbeit. „Wenn wir etwas bewegen können – ob groß oder klein – dann tun wir das“, betont der ehemalige Präsident Andreas Ladach. „Und im Haus Michael bewegt diese Anlage sehr viel: Sie sichert den Alltag der Jugendlichen, ihrer Betreuung und der gesamten Einrichtung.“