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Globaler Klimastreik am 24. September: Laufdemo in Wuppertal

Am 24. September : Globaler Klimastreik: Laufdemo in Wuppertal

Die Wuppertaler Ortsgruppe von „Fridays for Future“ (FFF) beteiligt sich am 24. September 2021 am globalen Klimastreik. Die Laufdemo unter dem Motto „#AlleFürsKlima“ startet um 15 Uhr am Hauptbahnhof.

Zum inzwischen achten Klimastreiktag werden in mehr als 200 deutschen Städten und weltweit zahllose Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Im September 2019 waren es geschätzt 7,4 Millionen.

„Die Folgen des menschengemachten Klimawandels treffen Menschen im globalen Süden seit Jahrzehnten. Auch Menschen in Europa kriegen die Auswirkungen, wie wir es gerade in diesem Sommer gesehen haben, immer stärker zu spüren und diese Extremwetterlagen und Katastrophen werden sich in Zukunft immer weiter zuspitzen. Wenn wir nicht jetzt endlich anfangen, gerechten Klimaschutz zu betreiben, wird es früher oder später zum totalen Klimakollaps kommen. Wir kämpfen am 24. September mit Menschen überall auf der Welt für Klimagerechtigkeit, weil wir wissen: Jedes Zehntel Grad zählt”, so Charlotte Kranenberg (Wuppertaler FFF-Sprecherin).

In Deutschland will „Fridays for Future“ den Streiktag kurz vor der Bundestagswahl (26. September) nach eigenen Angaben dafür nutzen, „um erneut auf die Dringlichkeit klimapolitischer Maßnahmen in Deutschland und Europa aufmerksam zu machen und den politischen Druck mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen aufrecht zu erhalten“.

FFF-Sprecher Jonah Näckel: „Ob wir es schaffen werden, die schlimmsten Folgen der Klimakrise abzuwenden, hängt maßgeblich von der nächsten Bundesregierung ab. Dort müssen die Weichen gestellt werden, die maßgeblich darüber entscheiden, ob Klimaschutzziele und das Pariser Klimaschutzabkommen eingehalten werden können. Deutschland muss seiner historischen Verantwortung gerecht werden und als Vorreiter für Klimaschutz in der EU und in der gesamten Welt auftreten. Als große Wirtschaftsnation haben wir dafür beste Voraussetzungen. Mit Menschen wie Laschet und Scheuer in der nächsten Regierung werden wir einer solchen Verantwortung jedoch nicht im Ansatz gerecht werden können.“