Einwohnermeldeamt: SPD attackiert Nocke

Personalengpässe : Einwohnermeldeamt: SPD attackiert Nocke

Die Wuppertaler SPD äußert die Vermutung, "dass der Beigeordnete Matthias Nocke bei der Steuerung des Einwohnermeldeamtes überfordert und damit hilflos ist". Hintergrund seien die erneut aufgetretenen Personalenpässe.

Der für das Personal zuständige Beigeordnete Dr. Johannes Slawig habe im Finanzausschuss erklärt, "dass im Einwohnermeldeamt fast alle Stellen besetzt seien", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Jürgen Reese. Die Verwaltung habe zudem seit Oktober 2014 mehrfach "über die Personalsituation, Optimierungen, Sofortmaßnahmen, technische und organisatorische Maßnahmen im Einwohnermeldeamt" berichtet.

"Trotz dieser Maßnahmen gelingt es dem zuständigen Geschäftsbereich 2.2 Kultur und Sport & Sicherheit und Ordnung nicht, die Leistungen so zu optimieren, dass das Einwohnermeldeamt nur annähernd dem Servicegedanken der Stadtverwaltung gerecht wird", kritisiert die SPD.

Der Beigeordnete Matthias Nocke. Foto: Stadt Wuppertal

Jannis Stergiopoulos, Mitglied im Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit: "Die Leitung des Geschäftsbereichs 2.2 missachtet nicht nur die Ratsbeschlüsse zur Optimierung des Einwohnermeldeamtes, wie den Beschluss vom 4. Juli 2016, sie handelt massiv gegen den Servicegedanken zu Lasten der Wuppertalerinnen und Wuppertaler und der im Einwohnermeldeamt beschäftigten Kolleginnen und Kollegen."

Und weiter: "Im Vorfeld der Reisezeit der Osterferien und durch die vorgesehene Reduzierung der Öffnungszeiten der Zentrale am Steinweg ab dem 15. März 2019 entsteht eine erneute Dringlichkeit von Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des Einwohnermeldeamtes. Der jetzt vorgelegte Sachstandsbericht zeigt leider nur die Hilflosigkeit des Beigeordneten auf. Wir fordern, dass hier jetzt endlich eine dauerhafte Lösung gefunden wird."