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Elberfeld und Barmen: Diskussion über Baumfällungen

Elberfeld und Barmen : Diskussion über Baumfällungen

Die Wuppertaler Grünen fordern weitere Informatioen über die Baumfällungen in der Gertrudenstraße und in einem Park "Zur Dorner Brücke". Man sei "gegen einen unverhältnismäßigen Einsatz der Kettensäge".

Zuvor hatte bereits der BUND die Maßnahmen kritisiert.

"Wir finden es gut, dass die Bezirksvertretung Elberfeld das Thema im Fall der geplanten Fällung von 85 Bäumen an der Schule Gertrudenstraße aufgegriffen hat und zunächst in der Sitzung am 8. Februar einen Bericht des Gebäudemanagements hören möchte. Wir sehen ein, dass zur Sanierung der Stützmauer einige Bäume gefällt werden müssen, aber warum so viele?", so der grüne Stadtverordnete Klaus Lüdemann.

Ein Ortstermin habe zwar gezeigt, "dass 40 Bäume gefällt werden müssen, um einen Drei-Meter-Streifen für das Baugerüst am Fuße der Stützmauer freizumachen. Leider sind auch fünf Bäume auf dem westlichen Schulhof nicht zu retten, da für die Erneuerung der Entwässerungsanlagen der Bereich völlig aufgerissen werden muss. Immerhin sagte das GMW zu, einige Bäume, die auf der Hangkante stehen, einzeln zu prüfen und auf dem Schulhof Ersatz zu pflanzen." Wichtig seien auch die Hinweise von Anwohnern zu Bodenerosion und Fledermäusen, die bisher in der Stützmauer leben.

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Zum Park an der Straße "Zur Dorner Brücke" am Südhang des Rotts sollen in der Bezirksvertretung Barmen Fragen beantwortet werden. Lüdemann: "Das Argument der Verschattung von Spielplätzen kennen wir schon vom Spielplatz Helmholtzstraße. Dort sprechen sich die Anwohnerinnen und Anwohner und die Grünen in der Bezirksvertretung Elberfeld eindeutig für den Erhalt der Bäume aus. Darüber hinaus macht es sich generell bemerkbar, dass aus Personalmangel Grünflächen nicht mehr regelmäßig gepflegt werden können, sondern alle paar Jahre der Bewuchs radikal zurückgeschnitten wird."