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Bergische Uni Wuppertal öffnet das "Fenster zur Forschung"

Bergische Uni : Das Fenster zur Forschung – ein Blick hinter die Kulissen

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Landwirtschaft und unsere zukünftige Versorgung? An welchen neuen Technologien zur Krebsdiagnose wird zurzeit geforscht? Wie kann Arbeits- und Gesundheitsschutz trotz Corona-Pandemie sichergestellt werden? Diese und weitere Fragen sollen im neuen Wissenschaftsformat „Fenster zur Forschung“ des „UniService Transfers“ der Bergischen Uni beantwortet werden.

Junge und erfahrene Forscherinnen und Forscher stellen dabei in kurzen Videos ihre aktuellen Projekte vor und gewähren einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten. Den Anfang der neuen Reihe macht das „GeoIT“-Schülerlabor unter der Leitung von Christoph Jörges aus dem Institut für Geographie und Sachunterricht von Prof. Dr. Britta Stumpe. In seinen Kursen bespricht er unter anderem die physisch-geographische Umwelt der Region und knüpft an die Themen Klimawandel, Smart Farming und Stadtgeographie an. Unterstützt wird er dabei durch den Einsatz verschiedener digitaler Geomedien- und Informationstechnologien sowie hochmoderner Drohnen mit Thermal- und Multispektralkamera.

Die Idee dahinter – spannende Wissenschaftsprojekte einem breiteren Publikum näherzubringen – ist nicht neu, sondern entspringt der bereits etablierten Ausstellung „Tag der Forschung“. Sie findet im Zwei-Jahres-Rhythmus in den City-Arkaden statt und richtet sich vor allem an ein Publikum außerhalb des universitären Umfelds. Die für 2020 geplante Veranstaltung musste aus bekannten Gründen jedoch abgesagt werden. Um dennoch über spannende Projekte der Universität berichten zu können, wurde kurzerhand das Alternativformat entwickelt. „Im Gegensatz zur zeitlich begrenzten Ausstellung hat es den Vorteil, jederzeit verfügbar zu sein und von jedem Ort aus abgerufen werden zu können. So wird dieses Format auch in Zukunft für sich alleine stehen und dauerhaft einen Einblick in das Forschungsgeschehen der Bergischen Universität ermöglichen“, so die Organisatorinnen und Organisatoren.

„Eines kann es allerdings nicht: den fehlenden persönlichen Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den Bürgerinnen und Bürgern der Region ersetzen. Zum Glück.“