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Vorarbeiten sind gestartet: 2021 wollen die WSW Unternehmenszentrale beziehen

Vorarbeiten sind gestartet : 2021 wollen die WSW Unternehmenszentrale beziehen

An der Bromberger Straße haben die Vorarbeiten für den Neubau der WSW-Zentrale begonnen.

"Den Anfang machen die Landschaftsbauer", berichtet WSW-Geschäftsführer Martin Bickenbach, "aufgrund des Naturschutzes müssen wir die Rodungsarbeiten vor dem 1. März abschließen." Die eigentlichen Baumaßnahmen beginnen im zweiten Halbjahr 2018, 2021 soll der Umzug erfolgen. Generalplaner ist die Grazer Arge Love/Lorenz aus der österreichischen Steiermark, die sich in Deutschland insbesondere mit der Unternehmenszentrale des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz am Berliner Hauptbahnhof einen Namen gemacht hat.

Der Entwurf des Grazer Architekturbüros Arge Love/Lorenz für die neue WSW-Zentrale an der Bromberger Straße. Foto: WSW

Der lichtdurchflutete WSW-Neubau mit seiner auf Kommunikation ausgelegten, offenen Bürolandschaft entsteht auf dem Gelände westlich der beiden heutigen Bürotürme. Diese sind PCB-belastet und müssen abgerissen werden. Insgesamt sollen auf vier Etagen 12.000 Quadratmeter Bürofläche, Tagungs- und Sozialräume für rund 450 Mitarbeiter entstehen. Nachdem die Auswahl des Siegerentwurfes im vergangenen Jahr nach einem mehrmonatigen, zweistufigen Wettbewerb erfolgt war, hatte der Architekt des zweiten Platzes sich gegen die Entscheidung gewehrt. Der Rechtsstreit wurde außergerichtlich beigelegt.

Der Neubau entsteht auf dem Gelände westlich der beiden heutigen Bürotürme. Foto: WSW

Unterdessen bereiten sich die WSW auf die neue Arbeitswelt vor. Seit einem halben Jahr arbeiten 20 Mitarbeiter auf einer als offene Bürolandschaft gestalteten Pilotfläche auf dem Firmengelände an der Schützenstraße. Dabei wird nicht nur der sogenannte Open Space-Ansatz geprobt, sondern auch ganz unterschiedliche Möbelkonzepte auf Ihre Funktionalität geprüft. "Die anfänglichen Sorgen mancher Kolleginnen und Kollegen sind einer echten Begeisterung gewichen", beschreibt WSW-Arbeitsdirektor Markus Schlomski die Reaktionen der Belegschaft. Das Team, so Schlomski, freue sich auf den Neubau.