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Reaktion auf Befreiung von der Maskenpflicht : Situation ist für alle schon schlimm genug

Reaktion auf Befreiung von der Maskenpflicht : Situation ist für alle schon schlimm genug

Betr.: medizinisch attestierte Befreiung von der Maskenpflicht

Am 22. Oktober gegen 13.45 Uhr auf Höhe C&A in Elberfeld begegnete ich einem Mann.

Obwohl er mich und meine gesundheitlichen Probleme nicht kannte, brüllte er mich in aller Öffentlichkeit an, weil ich keine Maske trug. Abgesehen davon, dass er rein rechtlich dazu nicht befugt war, weil er sich weder als der Polizei noch dem Ordnungsamt zugehörig ausgewiesen hatte, bin ich trotzdem höflich geblieben und habe ihm sogar angeboten, ihm meine Befreiung zu zeigen.

Etwas, was ich rein rechtlich gar nicht gemusst hätte!

Daraufhin brüllte er mich erneut an und behauptete dreist, mein Attest wäre gefälscht. Er hat es sich nicht einmal ansehen wollen. Wie könnte er dann ein Fake erkennen?

Ich verstehe seine Handlungsweise nicht, warum mobbt man einen unbekannten Menschen auf offener Straße? Ist ihm bewusst gewesen, dass er mich damit so sehr getroffen hatte, dass ich später erneut eine Panikattacke bekam, die sonst nur durch das Tragen der Maske verursacht worden wäre?

Wieso tun Menschen ihren Mitmenschen solche Grausamkeiten an?

Die Gesamtsituation ist doch für uns alle schon schlimm genug, können wir dann nicht versuchen, wenigstens friedfertig miteinander umzugehen?

Iris Langer