Leserbrief „Auch gesamtgesellschaftlich ein Gewinn“

Betr.: Umsetzung des Radverkehrskonzeptes

„Critocal Mass“-Fahrraddemo im Mai 2021 auf der Talachse.

„Critocal Mass“-Fahrraddemo im Mai 2021 auf der Talachse.

Foto: Christoph Petersen

In Wuppertal steigen immer mehr Menschen auf das Rad. In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Radverkehrsanteil um mehr als das Achtfache gestiegen. Daher ist es nur richtig und konsequent, die Fahrradinfrastruktur weiter auszubauen.

Eine sehr wichtige Verbindung ist dabei die Hauptachse zwischen Elberfeld und Barmen. Um hohe Kosten und langwierige Planungs- und Umbauprozesse zu vermeiden, wird dabei auf schnell umsetzbare Lösungen gesetzt. Die Umgestaltung der Hünefeldstraße sowie die Planungen in der Luhnstraße sind dafür gute Beispiele.

In der Hünefeldstraße konnte durch einfache Markierungsarbeiten eine nicht optimale, aber dennoch merkliche Verbesserung für Menschen, die mit dem Rad unterwegs sind, wie auch für diejenigen, die zu Fuß gehen, erreicht werden. Die Ausweisung von Fahrradstraßen ermöglicht es, auf kostengünstige Weise ein durchgehendes Netz zu schaffen. Da aktive Mobilität gesund ist – für Menschen wie auch für den städtischen Haushalt –, stellt dies auch gesamtgesellschaftlich einen Gewinn dar.

Christian Wolter (Bündnis Mobiles Wuppertal)

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