Leserbrief „Dröge Brezeln und teure Getränke“

Betr.: Gastronomie im Opernhaus, Rundschau-Kommentar vom 6. Januar 2024

 Das Wuppertaler Opernhaus.

Das Wuppertaler Opernhaus.

Foto: Wuppertaler Bühnen

Vielen Dank für den Kommentar „Gebt uns mehr als Brezeln“: Kulturelles Erlebnis – hui, Gastronomie – kaum mehr als pfui, so lautet leider auch unser Fazit zum gastronomischen Angebot in der Oper Wuppertal.

Während die Inszenierungen wie zum Beispiel von „Tristan und Isolde“ oder „Arsen und Spitzenhäubchen“ durch hohe musikalische beziehungsweise schauspielerische Qualität bestechen, trübt das Angebot in den Pausen das Gesamterlebnis. Dröge Brezeln und teure Getränke sind sicher nicht das, was Kulturliebhabern, besonders bei längeren Vorstellungen mit teils mehreren Pausen, Freudentränen in die Augen treibt.

Die Vergangenheit lehrt, dass es einmal besser funktionierte – und ich meine nicht die Pina-Bausch-Vorstellungen, in denen an die Besucher im Parkett Marmeladenbrötchen verteilt wurden. Vielmehr werden sich treue Besucher noch an ein ansprechenderes Angebot an recht schmackhaft zubereiteten Speisen erinnern, die man im so genannten Erfrischungsraum auch an Tischen einnehmen konnte. Hieran sollten die Verantwortlichen anknüpfen.

Genauso dürftig leider das Angebot der Brasserie: Dass diese einmal geöffnet hat, kommt einem Sechser im Lotto gleich. Die Internetseite erinnert wenig professionell Anfang Januar 2024 noch an äußerst sporadische Öffnungszeiten vom Dezember - vermutlich 2023. Genau so aktuell leider ein Schild an der Tür, das immer noch die Öffnung jeweils (!) vor Beginn von Vorstellungen verspricht. Wer sich darauf verlässt, ist verlassen ...

Volker Paulat

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