1. Leser

Rundschau-Leserbrief zu Radverkehr auf der Sambatrasse

Leserbrief : „Diese Schafherde muss aber recht groß sein“

Betr.: Radfahrerinnen und -fahrer auf der Sambatrasse

Den Ausführungen kann hier nur uneingeschränkt zugestimmt werden. Es ist auch nicht so, dass es sich hier um Einzelfälle handelt, wie das ja so oft gerne vom ADFC abgeben wird!

Als direkter Anwohner einer Siedlung an der Sambatrasse erleben wir es fast täglich, wie das gesetzlich, nach der Straßenverkehrsordnung, vorgeschriebene Klingelzeichen entweder ganz unterbleibt oder erst vor dem Überholen getätigt wird. Dabei haben auch wir und viele andere Spaziergänger schon mehr als einmal, unter anderem auch im Beisein unseres fünfjährigen Enkels, der in dieser Situation fast durch einen nicht klingenden, viel zu schnell fahrenden und zudem noch ohne den nötigen Sicherheitsabstand überholenden Radfahrer angefahren wurde!

Reaktionen auf Beschwerden werden zudem noch frech und mit dem berühmten Stinkefinger beantwortet. Auch im Straßenverkehr ist ja leider eine große Anzahl von Verstößen gegen allgemeingültige Verkehrsregeln, die nicht nur für Autofahrer gelten, festzustellen! Argument dagegen ist ja fast immer, dass es nur eine kleine Anzahl schwarzer Schafe sei!

  • Symbolbild.
    Leserbrief : „Nur Kopfschütteln und Unverständnis“
  • Sie stehen quer durch die Stadt.
    Leserbrief : „Auf sechs Kilometern 17 Verlorene und Vergessene“
  • Bild von der Friedensdemo im Februar
    Leserbrief : „Ukraine hält den Kopf für ganz Europa hin“

Diese Schafherde muss aber recht groß sein! Muss erst ein weiterer Fall wie der im Herbst letzten Jahres passieren, als ein rücksichtsloser Radfahrer eine Dame so anfuhr, dass sie an den Folgen starb? Der beging ja zudem noch Fahrerflucht! Unglaublich! Sich dann noch nicht mal um die Sache zu kümmern und zu den Konsequenzen zu stehen!

Was muss das für ein Mensch sein, der mit dem Gewissen leben kann, durch seine rücksichtslose Fahrweise einen anderen Menschen, wenn unter Umständen auch nur fahrlässig, getötet zu haben?!Leider war die Fahndung der Polizei zu der Sache bisher erfolglos …

Aber gemäß dem ADFC hat jeder auf die Radfahrer Rücksicht zu nehmen! Vielleicht sollte man mal der eigenen Klientel nahelegen, sich entsprechend der geltenden Regeln im Straßenverkehr (dazu gehört auch ein Fahrrad- und Fußweg) zu verhalten! Hierzu gehören übrigens auch rote Ampeln!

Stephan Volter

● Leserbrief an die Wuppertaler Rundschau: redaktion@wuppertaler-rundschau.de
● Zu den Rundschau-Leserbriefen: hier klicken!