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Gewerbegebietspläne in Nächstebreck: Die Kleine Höhe als Vorbild

Gewerbegebietspläne in Nächstebreck : Die Kleine Höhe als Vorbild

Betr.: Leserbrief „Sofortiger Planungsstopp“ / Gewerbegebietspläne in Nächstebreck

Als Anwohnerin der Straße Löhrerlen (unterer Bereich) kann ich mich der Meinung des Herrn Bätz nur anschließen.

Es scheint, als habe die Stadt nach langer Zeit den Osten Wuppertals neu entdeckt. Nachdem wir jetzt schon den Empfang der Amazon-Pakete auf dem „kurzen Dienstweg“ quer durch Langerfeld genießen und uns an der „Meile der Rostlauben“ an der Linderhauser Straße erfreuen dürfen, ist für das Naherholungsgebiet und Landschaftsschutzgebiet ein sofortiger Planungsstopp zu fordern.

Durch die Nordbahntrasse, die hier entlang führt (Richtung Tunnel Schee), ist dieses Gebiet auch für Leute aus der weiteren Umgebung zum Erholungsgebiet geworden. Ich gehöre noch zu der Generation, die im dicken Hain Räuber und Schannepitz spielen konnte und durfte. Seit dieser Zeit ist in diesem Gebiet bereits ein Menge Gewerbe auf ehemals landwirtschaftlich genutzter Fläche angesiedet worden. Es reicht!

Ich fordere sowohl Herrn Richter als auch Herrn Bialas auf, sich für einen sofortigen Planungsstopp bei der Stadt einzusetzen.

Die Planungen von 2015, die seinerzeit auch durch ein Volksbegehren verhindert werden sollten, sind als überholt anzusehen. Die seinerzeitge Unterschriftsaktion erreichte nur wenige Bürger, da diese Listen nur in den wenigen noch verbliebenen Geschäften auslagen. Wünschenswert wäre ein neues Volksbegehren, das eventuell an die Bundestagswahl im September gekoppelt werden und so mehr Bürger erreichen würde.

Was auf der Kleinen Höhe möglich war, sollte auch in Nächstebreck möglich sein, um dieses für die Bevölkerung hier so wichtige Erholungs- und Landschaftsschutzgebiet zu erhalten.

Ich lade unseren neuen grünen Oberbürgermeister, Herrn Schneidewind, herzlich ein, einmal die Nordbahntrasse in diesem Gebiet zu befahren, um sich ein Bild zu verschaffen.

Astrid Wülfing-Schüssler