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Impfzentrum Wuppertal: Eine vorbildliche Organisation

Impfzentrum Wuppertal : Eine vorbildliche Organisation

Betr.: Impfzentrum Wuppertal

Nach mehreren erfolglosen Versuchen bekam ich online am 25. Januar 2021 einen ersten Impftermin für meine Frau für den 13. Februar um 18.30 Uhr. Das war schon einmal nicht schlecht, lag der Termin doch immerhin noch in der ersten Woche der angelaufenen Impfaktion auf dem Freudenberg.

Angesichts der Wetterverhältnisse machten wir uns zeitig auf den Weg über Lichtscheid und die L418 zum Campus Freudenberg. Die Ausfahrt war schon deutlich mit einem Hinweis zum Campus markiert. An der Einfahrt stand in der „lausigen“ Kälte ein freundlicher Helfer und zeigte uns den Weg 100 Meter weiter, wo es auf den Parkplatz des Zentrums ging. Hier wurden wir vom nächsten Helfer in eine Parklücke eingewiesen. Obwohl wir noch 15 Minuten vor der festgesetzten Zeit waren, wies uns ein weiterer Helfer den Fußweg zum Zelteingang, wo mir gestattet wurde, als Begleiter mit einzutreten. Dort empfing uns ein freundlicher Betreuer vor der Kontrolle der Unterlagen und bat um wenige Minuten Geduld – mit dem entsprechenden Abstand –, bis der nächste Platz frei wurde.

Nach Prüfung der Unterlagen erhielt meine Frau von einem weiteren Helfer eine Warte-Nummer, und wir wurden in den Warteraum vor der eigentlichen Impfstation gebracht. Wir hatten noch gar nicht recht Platz genommen, als die Nummer meiner Frau schon auf dem Display erschien und wir durch die nächste Türe in eine freie Impfkabine geleitet wurden, wo der Arzt nach einigen Kontrollfragen die eigentliche Impfung vornahm.

Abschließend führte man uns in den Ruheraum, um abzuwarten, ob nach der Impfung irgendwelche Folgen auftreten würden. Hier konnten wir uns, begleitet von einem Helfer, unsere Sitzplätze aussuchen und in ruhiger Atmosphäre die empfohlene Wartezeit verbringen. Zwischendurch kam immer wieder einer Helfer vorbei und erkundigte sich nach dem Befinden meiner Frau, die zum Glück aber ohne Komplikationen war und auch bis heute blieb. Ein angenehmer Nebeneffekt war, dass wir im Ruheraum auch noch mehrere Bekannte entdeckten, mit denen wir ein paar Worte wechseln konnten.

 Der ganze Impfvorgang spielte sich in vorbildlicher Ruhe, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ab. Trotz der Zeltsituation war auch die Beheizung durchaus zufriedenstellend.

Nachdem wir im Vorfeld so viele Bedenken und Negatives gehört hatten, erscheint es uns angebracht, die positiven Rückmeldungen weiter zu verstärken.

Angesichts dieser Erfahrungen sehen wir gerne dem zweiten Impftermin am 6. März entgegen. Alles in allem eine vorbildliche Organisation!

Margarethe und Rolf Mollenkott