Zukünftiges Pina-Bausch-Zentrum Zweimal „Kunst der Zukunft“

Wuppertal · Das zukünftige Pina-Bausch-Zentrum im Schauspielhaus lädt zu zwei öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen des Szenografie-Workshops „Something Blue – Kunst der Zukunft“ ein.

Im Wuppertaler Schauspielhaus, sprich: im zuünftigen Pina-Bausch-Zentrum, finden immer wieder öffentliche Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art statt.

Im Wuppertaler Schauspielhaus, sprich: im zuünftigen Pina-Bausch-Zentrum, finden immer wieder öffentliche Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art statt.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Simone Bahrmann

Mit dem Titel „Ge“ gibt es am Samstag (15. Juni 2024) um 19 Uhr das Screening einer Videoarbeit von Asad Raza – mit anschließender Möglichkeit, Fragen in deutscher und englischer Sprache zu stellen. „Ge“ aus dem Jahr 2020 von Asad Raza ist eine endlos sich entwickelnde Videoerzählung, die auf ihrer Reise um den Planeten Fiktion und Dokumentation verwebt. Benannt nach dem ursprünglichen Namen der Göttin der Erde, Gaia, stellt „Ge“ mehrere thematische Abschnitte nebeneinander.

Asad Razas künstlerische Praxis steht für einen Ansatz, der Installationen, Schreiben, Kuratieren, Dramaturgie, Filmemachen sowie Vermittlung umfasst und die Auseinandersetzung mit allen menschlichen Sinnen sucht. Dabei stehen oft lokale Ökosysteme und planetarische Ökologien im Mittelpunkt.

Die zweite Veranstaltung ist ein Vortrag von Frédérique Aït-Touati mit dem Titel „Earth on/as Stage“ am Dienstag (18. Juni 2024) um 17 Uhr im Schauspielhaus. Frédérique Aït-Touati ist Regisseurin und Wissenschaftshistorikerin am Centre national de la recherche scientifique in Paris. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Verhältnis von Fiktion und Wissen in Gegenwart und Vergangenheit. Von 2011 bis 2014 leitete sie den „Gaïa Global Circus“. In diesem Rahmen entstanden ein Theaterstück sowie Konferenz-Performances und Installationen.