ESC-Blog des Wuppertaler Musikexperten Peter Bergener Eine atemberaubende Hommage an Udo Jürgens

Wuppertal · Als Conchita Wurst mit ihrem Song „Rise like a phoenix“ den ESC 2014 in Kopenhagen gewann, habe ich mich sehr über ihren Sieg und den für ihr Land Österreich gefreut. Gleichzeitig habe ich in dem Moment aber auch gedacht, hoffentlich wird der nächste ESC in Wien stattfinden. Sicher werde ich dann auch Udo Jürgens, einen meiner Lieblingssänger des ESC, kennenlernen.

 Bei Madame Tussauds ...

Bei Madame Tussauds ...

Foto: Bergener

Udo Jürgens gehörte für mich schon immer zu einem der besten Sänger im deutschen Pop, Schlager sowie Chanson. Er hat dreimal Österreich im Eurovision Song Contest vertreten und bekanntlich einmal gewonnen mit dem unvergesslichen Song „Merci, Cherie“, der heute ein absoluter ESC-Kultsong ist. Auch als Komponist war Udo Jürgens beim ESC für Österreich 1968 dabei: Karel Gott sang den von ihm komponierten und tollen Chanson „Tausend Fenster“, der aber leider nur auf den 13. Platz von insgesamt 17 Teilnehmern kam.

Also, da war für mich doch klar, dass ich diesen tollen Künstler bestimmt beim ESC in Wien 2015 kennenlernen werde: Doch leider kam im Dezember 2014 die traurige Nachricht, dass Udo Jürgens verstorben ist. Das hat mich wirklich sehr getroffen, denn in meiner Sammlung habe ich sehr viele Songs von ihm, die mich heute immer noch berühren, sei es die großen Hits von ihm, aber auch die eher nicht so bekannten Songs wie zum Beispiel „Mein Bruder ist ein Male“, „Ich lass Euch alles da“ oder „Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient“. Natürlich habe ich aber dann während des ESC in Wien sein Grab im Wiener Zentralfriedhof besucht und auch seine Wachsfigur im Madame Tussauds im Wiener Prater besichtigt-

... und in der Wuppertaler Stadthalle.

... und in der Wuppertaler Stadthalle.

Foto: Bergener

Eine Woche vor meiner Abfahrt zum ESC 2024 nach Malmö erhielt ich die Einladung von Wolfgang Klauke (Klauke-PR) zu der Udo-Jürgens-Story in der Historischen Stadthalle Wuppertal. Genau wusste ich gar nicht, was mich erwartet, da ich schon in den Vorbereitungen zum ESC 2024 war. Doch das, was ich in der Stadthalle Wuppertal erlebte, war unbeschreiblich klasse. Diese Show ist einfach unglaublich sehenswert bzw. hörenswert. Schon mehr als 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben sich von dieser Tribute-Show begeistern lassen und nun kann ich es sehr gut nachempfinden.

Diese Hommage mit den großen Hits und nicht so bekannten starken Songs des genialen Udo Jürgens und dazu den sehr spannenden Geschichten rund um das Leben dieser Musiklegende haben mich den ganzen Abend in der Stadthalle mitgerissen. Dies ist natürlich den Künstlern auf der Bühne zu verdanken, denn einmal der Sänger Alex Parker, der zu den bekanntesten und besten Udo-Jürgens-Interpreten gehört. Und auf der anderen Seite die mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin Gabriela Benesch, die mit den spannenden Geschichten über Udo einen voll in ihren Bann zieht. Atemberaubend!

Alex Parker singt so, als wäre Udo Jürgens auf der Bühne. Zusammen mit Gabriela Benesch unter der Regie von Erich Furrer sorgten sie für einen Abend voller Erinnerungen an Udo und ließen nicht nur mein Herz höherschlagen, denn der Applaus in der Wuppertaler Stadthalle wollte nicht enden.

Na, habe ich Euch Lust auf diese Show gemacht? Dann geht mal auf die Webseite www.udo-juergens-story.de. Hier entdeckt Ihr viele weitere Termine dieser tollen Udo-Jürgens-Story. Und wie Ihr dann seht, kommen sie sogar auch wieder in die Historische Stadthalle Wuppertal am 2. November 2025.

Ich kann Euch diese Show sehr empfehlen und glaube, Ihr werdet genauso begeistert sein. Viele musikalische Grüße, Euer Euro-Music-Peter!