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Corona, Wuppertal: 74 Einsätze wegen Verstößen gegen das Kontaktverbot

Bilanz vom Wochenende : 74 Einsätze wegen Verstößen gegen das Kontaktverbot

11 Strafanzeigen, 14 Platzverweise, 12 mündliche Verwarnungen und eine Gewerbeschließung mussten Polizei und Ordnungsamt am verganenen Wochenende aussprechen. Nicht jeder in Wuppertal hielt sich an das bundesweit vorgeschriebene Kontaktverbot zur Eindämmung des Corona-Virus.

Ordnungsdezernent Matthias Nocke spricht von 212 Hinweise aus der Bevölkerung an das Ordnungsamt, die am vergangenen Wochenende (28. und 29. März 2020) eingeangen waren. Daraus resultierten 74 Einsätze in Sachen Corona-Kontaktverbot. Sie führten zu 11 Strafanzeigen, 14 Platzverweisen, 12 mündlichen Verwarnungen und einer Gewerbeschließung.

Am Samstag, der die Wuppertaler mit warmen Temperaturen und Sonnenschein ins Freie lockte, gab es besonders viele Einsätze. 16 Hinweise bezogen sich auf Menschenansammlungen. „Wir hatten im Verwaltungsvorstand selbst ganz unterschiedliche persönliche Wahrnehmungen, beliebte Strecken wie die Nordbahntrasse wirkten schon ziemlich voll. Das ist aber keine Frage von Kontrolle, sondern von Frequenz. Wenn es voll ist, appelliere ich an den Einzelnen, andere Routen in Betracht zu ziehen“, erklärt Matthias Nocke dazu.