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Wuppertaler „YOLO“ ist da: Hannah und Kassem werden Orthopädietechniker bei Beuthel

Karrieremagazin „YOLO“ : Hannah und Kassem werden Orthopädietechniker bei Beuthel

Wäre dieser Job etwas für mich? Wie verhalte ich mich beim Bewerbungsgespräch? Unser Magazin „YOLO - dein Berufseinstieg im bergischen Land“ bietet Schülern Tipps rund um das Thema Ausbildung. 23 Auszubildende geben ehrliche Einblicke in ihren Job-Alltag. Hannah Grandjean (19) und Kassem Ghanem (24) werden Orthopädietechniker beim Sanitätshaus Beuthel.

So habe ich herausgefunden, was mein Traumjob ist:

Hannah: Ich habe verschiedene Praktika gemacht und dabei viele Berufe kennengelernt. Dadurch konnte ich mir sicher sein, den richtigen Beruf für mich gefunden zu haben.

Kassem: Ich habe durch ein Praktikum meinen Traumjob gefunden, weil ich den Beruf so am besten kennenlernen konnte.

Die Anforderungen in meinem Job:

Hannah: Wichtig für den Beruf sind zum einen das handwerkliche Geschick, ein technisches Verständnis und der Umgang mit unterschiedlichen Menschen und den verschiedenen Krankheitsbildern. Aber zudem sollte man auch Interesse an der Anatomie des menschlichen Körpers haben.

Kassem: Man sollte Handwerkliche Fähigkeiten, Teamfähigkeit und Interesse an der Anatomie des menschlichen Körpers mitbringen.

Ein typischer Tag:

Hannah: Im Moment arbeite ich in der Prothetik. Man spricht von einer Prothese, wenn jemand zum Beispiel sein Bein verloren hat. Unsere Aufgabe ist es dann, speziell für diesen Menschen, eine Prothese zu bauen. Es kann aber auch passieren, dass man an einer Prothese eine Reparatur durchführen muss. Bei beiden Aufgaben finden viele kleine Arbeitsschritte statt und man benötigt viele verschiedene Arbeitsmaterialien wie zum Beispiel Kunststoff oder Carbon. Das spannende an meiner Ausbildung ist, dass es immer etwas Neues gibt. Gerade jetzt am Anfang lerne ich täglich viele verschiedene Arbeitsabläufe und Menschen kennen.

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Kassem: Der Tag beginnt mit einer Werkstattbesprechung, um sich auszutauschen, was es Neues gibt. Ich arbeite momentan in der Orthetik. Eine Orthese ist dazu da, den Anwender aus einer Fehlstellung, zum Beispiel im Fuß, zu korrigieren. Auch das Annehmen von Kundenanrufen gehört zu meiner Ausbildung.

Deshalb macht mein Job Spaß:

Hannah: Für mich kam es nie in Frage in einem Büro zu arbeiten, da ich immer gerne etwas Handwerkliches erlernen wollte. Als ich dann auf diesen Beruf gestoßen bin, bei dem man Handwerk mit Medizin verbinden kann, wusste ich, dass ich diesen Beruf erlernen möchte. Man arbeitet mit Menschen zusammen und ich kann Ihnen durch meine Mithilfe Lebensqualität zurückgeben.

Kassem: Mein Job macht mir Spaß, weil ich anderen Menschen helfen kann und sie so glücklich machen kann.

Perspektiven nach der Ausbildung:

Hannah: Nach der Ausbildung kann man verschiedene Wege einschlagen. Unter anderem ein Studium oder den Orthopädietechnikmeister abschließen.

Kassem: Nach der Ausbildung kann man beispielsweise den Orthopädietechnikmeister machen.

Mein Tipp für das Vorstellungsgespräch:

Hannah: Freundlich sein und deutlich machen, dass man den Beruf erlernen will.

Kassem: Mein Tipp ist freundlich sein und ein passendes Outfit tragen.

So habe ich meine Stelle gefunden:

Hannah: Ich habe meine Stelle über das Internet gefunden.

Kassem: Ich habe meine Stelle durch die Agentur für Arbeit gefunden.

Da sehe ich mich in zehn Jahren:

Hannah: Zufrieden sein mit dem, was ich tue und vielen Menschen mit meiner Arbeit geholfen haben.

Kassem: In 10 Jahren sehe ich mich als Orthopädietechnikmeister, der eine eigene Werkstatt besitzt.