Deutschlands bester Azubi gibt Tipps

Wuppertaler Tim Ediger : Deutschlands bester Azubi gibt Tipps

Ein Wuppertaler hat seine Ausbildung mit spektakulärem Ergebnis abgeschlossen. Im Rundschau-Karrieremagazin yolo verrät er, wie er zum Überflieger wurde.

Tim Ediger hat im vergangenen Jahr ein paar Mal auf der Bühne gestanden, Hände geschüttelt. Erst im Barmer Bahnhof, dann im Maritim-Hotel in Köln. Und schließlich in Berlin die Hand von TV-Super-Moderatorin Barbara Schöneberger und die des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Warum? Weil er seine Ausbildung als Kaufmann für Versicherung und Finanzen abgeschlossen hat. Erfolgreich, als bester, bundesweit.

"Ja, das war ganz schön cool", erzählt der Wuppertaler und lächelt. Spektakuläre 99,3 von 100 Punkten erreichte Tim Ediger bei seiner Abschlussprüfung, die ihm den Titel des bundesbesten Azubis brachte. "Nachdem ich mein Ergebnis hatte, wurde ich vorgewarnt, dass eine Ehrung folgen könnte."

Eine Leistung erreichen, zu der selbst der Bundespräsident gratuliert, beruht bei Tim Ediger auf einem einfachen Erfolgsrezept. "Das mag sich seltsam anhören", verrät er. "Aber mein Tipp lautet: In Prüfungssituationen ruhig und konzentriert bleiben."

Dass das viel bringt, hat er bereits als Jugendlicher unter Beweis gestellt. Seit seinem 13. Lebensjahr betrieb er Leistungssport — und holte bei den deutschen Leichtathletik-Schülermeisterschaften 2011 sogar den vierten Platz im Achtkampf. Nach dem Abitur konzentrierte er sich auf seine Ausbildung bei der Barmenia. "Aus dem Leistungssport habe ich viel mitgenommen", sagt der 21-Jährige.

Die Fähigkeiten, sich gut zu organisieren, kritisch zu hinterfragen und im Team zu funktionieren haben ihn auch im Job weiter gebracht. "Und vor allem eins", ergänzt er die Liste. "Auch wenn es Rückschläge gibt: Training zahlt sich immer aus."

Ganz in diesem Sinne hat Tim Ediger auch die nächste Herausforderung im Visier, seinen Fachwirt, den er dual bei der Barmenia in Angriff genommen hat. Und mit seiner Freundin zusammen ziehen, das ist ganz privat für ihn die nächste spannende Etappe.

Mehr von Wuppertaler Rundschau