Flohmarkt-Verhandlung: Vergeblich gewartet

Landgericht : Flohmarkt-Verhandlung: Vergeblich gewartet

Ausgerechnet am närrischen Altweiber-Donnerstag stand die Zivilklage in Sachen Vohwinkeler Flohmarkt auf der Agenda des Wuppertaler Landgerichts. Die zentrale Figur erschien jedoch nicht.

Behandelt, aber aufgrund der Abwesenheit des Beklagten nicht verhandelt, wurden vom Verein Vohwinkeler Flohmakt bisher nicht bezahlte Rechnungen eines Unternehmers, der mit der Beschilderung des Trödels 2018 beauftragt worden war. Er macht seine Restforderung von rund 8.800 Euro jetzt vor Gericht geltend (die Rundschau berichtete).

Nach angemessener Wartezeit und Nicht-Auftauchen des ersten Vorsitzenden des Vereins, Frank Varoquier, fällte die Richterin ein Versäumnisurteil. Varoquier bleiben zwei Wochen Zeit, alle geforderten Unterlagen, deren Fristen er bisher hatte verstreichen lassen, beim Gericht einzureichen. Dann wird ein neuer Termin festgesetzt.

Im Gespräch mit der Rundschau räumte Frank Varoquier vor einigen Wochen ein, dass die Finanzierung des Vohwinkeler Flohmarkts ohne Sponsoren in Zukunft nicht mehr zu stemmen sei. Bisher wurde der Flohmarkt zu großen Teilen aus den Standgebühren finanziert.

Zur Rettung des Trödels startete Varoquier Anfang Februar auf der Crowdfunding-Plattform betterplace.me einen Spendenaufruf. 15.000 Euro gibt er als Spendenziel auf der Seite an. Etwa 800 Euro hat er bisher über die Plattform gesammelt.

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