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Unterbarmen: Neue Heimat am Haspel

Unterbarmen : Neue Heimat am Haspel

Haus "Selam" (= Frieden) - so heißt der neue Ort einer interkulturellen, integrativen Wohngruppe für neun Jugendliche sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Ländern. Dort gibt es jetzt einen Tag der offenen Tür zum gegenseitigen Kennenlernen.

Haus "Selam" soll auch ein Ort für junge Flüchtlinge sein, geht aber bewusst einen Schritt weiter: Interkulturalität und Integration stehen im Vordergrund. Die Idee zu Haus "Selam" stammt von dem promovierten Erziehungswissenschaftler Dr. Kessete Awet. In Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat er gemeinsam mit Stefanie von Rekowski, Markus Rehse und weiteren Fachkräften aus den Bereichen Erziehung, Pädagogik, Sport und Ergotherapie sowie der Therapie-Hündin Pia in der Haspeler Straße 2 die integrative Wohngruppe für Jugendliche aller Nationen gegründet. Die bietet neun männlichen Bewohnern im Alter von 14 bis 21 Jahren ein neues Zuhause, in dem umfassend auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Kessete Awet ist selbst vor Jahren aus Eritrea in Nordostafrika nach Deutschland geflüchtet. Sich neben seiner Arbeit als Pädagoge und vereidigter Dolmetscher ehrenamtlich um Kinder und Jugendliche zu kümmern, die eine ähnliche Flucht-Erfahrung haben, ist dem Vorsitzenden der Wuppertaler Hilfsorganisation "Karawane" (die Rundschau berichtete) schon seit Jahren eine Herzensangelegenheit.

Tag der offenen Tür für Interessierte, Nachbarn und/oder Fachkollegen im Haus "Selam" ist am Freitag, 13. April 2018, von 9 bis 18 Uhr.