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Katernberg, Vohwinkel: SPD-Fraktionen - Maßnahmen zur Freibad-Rettung

Uellendahl-Katernberg und Vohwinkel : SPD-Fraktionen fordern Maßnahmen zur Freibad-Rettung

Die SPD-Fraktionen in den Bezirksvertretungen Uellendahl-Katernberg und Vohwinkel sind sich der prekären Situation, in der sich die ehemals städtischen Freibäder in den Stadtbezirken aufgrund der Corona-Krise befinden, bewusst und schlagen Maßnahmen zur Unterstützung der ehrenamtlich geführten Wuppertaler Freibäder vor.

Die ehrenamtlich von Vereinen geführten Freibäder Eckbusch und Vohwinkel konnten in der bisherigen Saison keinerlei Einnahmen erzielen. Daher schlagen die SPD-Fraktionen gemeinsam Maßnahmen vor, die sie in den nächsten Sitzungen der Bezirksvertretungen koordiniert in einen entsprechenden Antrag einbringen werden:

  1. Auszahlung von anteiligen Mitteln aus dem in den Haushaltsberatungen für 2020/2021 vom Rat der Stadt Wuppertal beschlossenen „Feuerwehrtopf“ zur Liquiditätsüberbrückung.
  2. Erlass der Wassergebühren durch die Stadt Wuppertal für das Jahr 2020.
  3. Personelle Unterstützungen für Sanierungs- und Hilfsarbeiten in Kooperation mit dem Jobcenter und/oder der Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung (GBA).

„Auch wenn die Stadtverwaltung bereits angekündigt hat, Mittel aus dem Feuerwehrtopf auszuzahlen, hat es nach aktuellem Stand noch keine Gespräche zwischen der Verwaltung und den Betreibergesellschaften gegeben“, heißt es von den Fraktinen. Zum Antrag äußert sich Frank Mühlhoff, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Freibad Eckbusch, wie folgt: „Die Vorschläge finden meine volle Zustimmung, sie treffen genau den Kern unseren aktuellen Krisenlage in den Freibädern.“ „Eine Schließung der Bäder aufgrund der aktuellen Krise ist auch aus gesamtstädtischer Sicht absolut zu vermeiden!“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Georg Brodmann (Vohwinkel), und Yannick Bartsch (Uellendahl-Katernberg) einstimmig.