Aktion am 14. März Wupperputz: Orga-Team besichtigt die Rosenau

Wuppertal · Am 14. März 2026 soll der nächste Wupperputz starten: Die Stadt ruft zum 22. Mal zum gemeinschaftlichen Frühjahrs-Reinemachen auf. Wie die Lage am Ufer derzeit ist, hat das Organisationsteam am Ufer der Rosenau in Oberbarmen unter die Lupe genommen.

Das Orga-Team.

Foto: Wuppertaler Rundschau/Christoph Petersen

Das Team besteht aus dem Ressort Umweltschutz der Stadt Wuppertal, dem Wupperverband, dem Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG).

Mit dem Wasser der Wupper sind viele Kleinteile an den Uferbereichen angespült worden. Passantinnen und Passanten sowie Ufer-Nutzerinnen und -Nutzer haben viele sichtbare Spuren hinterlassen. „Der Frühjahrsputz ist wie in jedem Jahr nötig“, so Organisatorin Claudia Wolthoff vom Ressort Umweltschutz. „Leider ist an den Uferbereichen wieder einiges einzusammeln.“ (Bilder)

Bilder: Der Wupperputz 2025 entlang des Flusses in Wuppertal
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Der Wupperputz 2025

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Foto: Christoph Petersen

Bei den vergangenen Aktionen fielen in der Regel um die zehn Tonnen Müll und Unrat an. Eingesammelt wurden sie von vielen freiwilligen Helfern. Kitas, Schulen, Vereine, Familien, Freundeskreise und Einzelpersonen sind auch in diesem Jahr aufgerufen, die Ärmel aufzukrempeln und mitzuhelfen. „Die Aktion wird getragen vom Gemeinschaftsgefühl der Freiwilligen“, sagt Claudia Wolthoff. „Denn zusammen räumt es sich gleich viel besser auf.“

Alle Helferinnen und Helfer bekommen Handschuhe und Müllsäcke, die ab 9 Uhr an neun Ausgabestellen am Aktionstag ausgegeben werden. Größere Gruppen können das Material auch im Vorfeld am Betriebshof des ESW am Klingelholl 80 abholen. Dazu gibt es auch wieder den Wupperputz-Button, der am Aktionstag zu freier Fahrt mit Bus und Schwebebahn zum Einsatzort und zurück berechtigt.

Außerdem werden Zoo-Karten, Eintrittskarten für die städtischen Bäder und Rabattgutscheine für das Von der Heydt-Museum an die Helfer verteilt. Mitglieder des Vereins „Der Grüne Weg“ werden als Fahrradkuriere die Wupperputzerinnen und -putzer mit heißem Tee versorgen.

Für den Zugang an sonst nicht zugänglichen Wupperufern sorgt der Wupperverband, der wie in den Vorjahren auch wieder mit einem eigenen Putz-Team dabei sein will. Die Abfuhr der gefüllten Müllsäcke an den verabredeten Sammelstellen übernehmen der Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG).

ESW-Betriebsleiter und AWG-Geschäftsführer Sascha Grabowski: „Auch in diesem Jahr werden sich ESW und AWG wieder tatkräftig am Wupperputz beteiligen. Diese Aktion ist für beide Betriebe mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Kalenders geworden. Wir freuen uns darauf, dass wir ein Teil der Gemeinschaftsaktion sein werden, und laden jeden dazu ein.“

Bis spätestens 12 Uhr sollen die gefüllten Müllsäcke an den Sammelstellen bereitstehen – dann beginnen der ESW und die AWG mit der Abfuhr der gesammelten Fundstücke. Und falls das Wetter diesmal nicht mitspielen sollte, wird es in diesem Jahr einen Ersatz-Termin geben.