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WSV-Trainer Mehnert vor Pokal gegen Werden: „Besser und anders lösen“

Fußball-Pokal: Dienstag gegen Werden-Heidhausen : WSV-Trainer Mehnert: „Wollen es besser und anders lösen“

Auch in der zweiten Runde des Fußball-Niederrheinpokals ist der Wuppertaler SV klarer Favorit. Der Regionalligist trifft am Dienstag (12. Oktober 2021) auf den Bezirksligisten SC Werden-Heidhausen. Anstoß im Stadion am Zoo ist um 19 Uhr.

Wie schon zum Auftakt des Wettbewerbs – beim mühsamen 2:0 gegen den VfL Jüchen-Garzweiler – hat der klassentiefere Club aus organisatorischen Gründen auf sein Heimrecht verzichtet. „Diesmal wollen wir es aber besser und anders lösen“, fordert Trainer Björn Mehnert einen souveränen Auftritt.

Hatte er gegen Jüchen vor allem die Spieler auflaufen lassen, die zuvor nicht so oft zum Zuge gekommen waren, soll es nun nicht ganz so sein. Was auch daran liegt, dass zwischen dem vergangenen Auftritt (2:2 in Lippstadt) und dem kommenden (am Samstag um 14 Uhr im Stadion am Zoo gegen RW Oberhausen) jeweils vier Tage liegen. „Das ist deshalb anders zu bewerten“, so Mehnert. „Wir wollen im Rhythmus bleiben.“ Eine intensive Gegnerbeobachtung der Werdener gab es nicht. „Wir wollen uns auf uns selbst fokussieren“, sagt der WSV-Cheftrainer. Kein Zeichen von Überheblichkeit („Wir nehmen die Aufgabe sehr ernst“), sondern des eigenen Anspruchs.

Mit dabei ist auf jeden Fall Lion Schweers, dem zwar nach der roten Karte in Lippstadt eine Drei-Spiele-Sperre droht, die aber nicht für den Pokal gilt. Ihn ersetzt gegen RWO wohl Kevin Pytlik, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Auch in Runde zwei trennen beide Teams drei Klassen. „Am Ende zählt nur das Ergebnis und dass wir eine Runde weiterkommen“, weiß Mehnert. Schiedsrichter ist Marcel Donath (32) vom FSV Mädchenpower Hilden.

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Nach den Duellen gegen Werden, das Tabellendritter der Bezirksliga-Staffel 3 ist und einen Rang hinter dem TSV 05 Ronsdorf liegt, und Oberhausen steigt am 23. Oktober das „Heimspiel“ in Velbert, wo der KFC Uerdingen, der am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter RW Essen mit 0:11 unter die Räder kam, seine Partien austrägt.

Unzufriedene Spieler, die den Verein in der Winterpause verlassen möchten, gibt es offenbar noch nicht. „Auf mich ist niemand zugekommen“, so Sportchef Stephan Küsters auf Anfrage der Rundschau. Ob der WSV ein Wintertrainingslager im Süden aufschlägt, steht noch nicht fest: „Das werden wir noch besprechen.“ Die Corona-Pandemie spiele bei den Überlegungen nicht die entscheidende Rolle. Es gebe durchaus Gebiete, wo die Mannschaft abgetrennt gut trainieren könne. „Aber wie gesagt, da ist nichts entschieden.“

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