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WSV-Teambuilding am Brückensteig der Müngstener Brücke

Fußball-Regionalliga : WSV gelang der erste Aufstieg

Irgendwie hatte die Aktion Symbolcharakter: Eine neu zusammengestellte Mannschaft macht sich an den Aufstieg. Zunächst ist noch etwas Unsicherheit dabei, aber schnell findet die Truppe zusammen, hilft sich gegenseitig, erreicht das Ziel und belohnt sich damit selber.

Auf dem Rasen hat der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV das naturgemäß noch nicht umgesetzt, dafür aber schon einmal auf dem „Brückensteig“, dem Klettersteig der 107 Meter hohen Meter hohen Müngstener Brücke, der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands. Gut zwei Dutzend Spieler – und Rundschau-Fotograf Dirk Freund – machten sich, nachdem sie das richtige Einhaken der Sicherungsseile geübt hatten, am Mittwochnachmittag (28. Juni 2023) auf den Weg, um Stufe für Stufe das mit 5.000 Tonnen Stahl und 950.000 Nieten errichtete Bauwerk zu bezwingen.

Es gelang. Der Lohn war ein phantastischer Blick über das Bergische Land und hinunter zur Wupper. Würde in der kommenden Saison der Aufstieg in die 3. Liga gelingen, gäbe es wohl zwar „nur“ eine Aussicht vom Rathausbalkon, dafür dann aber auf euphorisierte Fans. Was wiederum auch nicht schlecht wäre. (Bilder)

Die Grundlagen dafür will der WSV in der laufenden Vorbereitung legen, die mit dem 2:0-Sieg bei Fortuna Köln durchaus erfolgversprechend begann. Es folgt nun eine Englische Woche mit den Partien am Samstag (1. Juli 2023) um 14 Uhr beim Zweitligisten SC Paderborn, am Mittwoch (5. Juli) ab 19 Uhr beim Oberligisten ASC Dortmund und am 8. Juli Jong FC Utrecht in den Niederlanden. Zuschauen dürfen die Fans auf Wunsch der Paderborner bzw. der niederländischen Behörden allerdings nur in Dortmund. Am 10. Juli bricht der WSV dann ins Trainingslager nach Willingen im Sauerland auf.

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Im Hintergrund laufen unterdessen weiter die Verhandlungen mit einem Stürmer, der Torjäger Serhat-Semih Güler ersetzen soll. Es gibt mehrere Kandidaten, noch aber gibt es keinen Vollzug. Allerdings sieht sich der Sportliche Leiter Gaetano Manno angesichts der Verpflichtung von Mittelstürmer Damian Marceta und zahlreicher Außenspieler sowie offensiver Mittelfeldspieler nicht unter Druck. „Wir holen aber auf jeden Fall noch einen Stürmer“, kündigt Manno an.