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Fußball: WSV-Trainer Björn Mehnert und die "sehr, sehr gute Saison“

Fußball-RL: Sonntag in Aachen : WSV-Trainer Mehnert: „Sehr, sehr gute Saison“

Vier Punktspiele hat der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV in dieser Saison noch zu bestreiten. Das erste davon steigt am Sonntag (24. April 2022) ab 14 Uhr bei Alemannia Aachen auf dem Tivoli. Und dort wartet auf das Team von Trainer Björn Mehnert eine große Kulisse.

Beachtliche 6.400 Fans kamen am Mittwochabend zum Nachholspiel gegen die U 21 des 1. FC Köln (1:1) und unterstützten den Ex-Bundesligisten im Kampf um den Klassenerhalt. Im Stadion am Zoo sahen derweil 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer, wie die Bergischen durch das 2:0 gegen den KFC Uerdingen auf den dritten Tabellenplatz vorrückten und die Krefelder in die Oberliga bugsierten.

„Das wird ein intensives Spiel, die Alemannia verfügt über eine Top-Qualität“, meint Mehnert. Stark sei sie vor allem, so auch die Erkenntnisse von WSV-Chefscout Gaetano Manno, wenn sie offensiv verteidigt und den Gegner unter Druck setzt. „Aachen hätte gegen RWE gewinnen können“, warnt Mehnert, aber: „Wir werden auf alles vorbereitet sein.“

Die Mannschaft von Trainer Fuat Kilic liegt mit 36 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz, hat aber eine Partie weniger ausgetragen als der SV Straelen, der Bonner SC (jeweils 37 Punkte) und die U 23 des FC Schalke 04 (38 Punkte). Während der Ex-Wuppertaler Marcel Damaschek zuletzt Ersatz war, hat Ex-WSV-Kapitän Tjorben Uphoff die Domstädter im Januar Richtung FC Teutonia 05 Ottensen (Regionalliga Nord) verlassen. Das Hinspiel gewann der WSV 5:0.

  • Lukas Demming (li., mit WSV-Sportchef Stephan
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  • Der WSV (re. Kapitän Felix Backszat)
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  • Engagierter Einsatz von Roman Prokoph (rechts)
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Fehlen wird auf Seiten der Rot-Blauen erneut Durim Berisha. Die Dauer der Rotsperre ist noch nicht festgelegt, der WSV hat beim Verband die Stellungnahme abgegeben. Kevin Hagemann hat am Donnerstag das Training abgebrochen. Eine Vorsichtsmaßnahme. „Da werden wir kein Risiko eingehen“, kündigt Mehnert an. Er freut sich derweil über das „Comeback“ von Nick Galle. „Nick hatte bei uns keinen einfachen Start mit der Verletzung und der Erkrankung“, weiß der Coach. Nun aber sei Galle auf einem guten Weg und habe die 85 Minuten gegen Uerdingen gut verkraftet: „Wir kennen ja ohnehin sein Potenzial. Wir wissen, warum wir ihn geholt haben.“

Dass Münster nun endgültig die Punkte aus dem Essen-Spiel behält, „damit hatte ich gerechnet“, blickt Mehnert auf die Verhandlung zurück. „Beide Mannschaften haben jetzt noch vier Spiele, um es auf sportlichem Weg auszutragen.“ Den eigenen Saisonverlauf beurteilt der 45-Jährige positiv: „Wir wollten unter die ersten Fünf kommen, und das werden wir schaffen. Es ist eine sehr, sehr gute Saison.“

Ziel sei natürlich, den derzeitigen dritten Rang zu verteidigen. Und dann ist da ja noch das Pokal-Halbfinale am 3. Mai gegen RWE …