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Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV schlägt Wegberg-Beeck 4:1 (3:0)

Fußball-RL: 4:1 (3:0) gegen Wegberg : WSV ist bereit für das Pokalfinale

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat die Punktspiel-Saison 2021/22 mit einem Sieg beeendet. Das Team von Trainer Björn Mehnert gewann am Samstagnachmittag (14. Mai 2022) gegen den Absteiger FC Wegberg-Beeck mit 4:1 (3:0). 1.048 Fans waren im Stadion am Zoo dabei.

Im Vergleich zur Niederlage in Lotte stand der nun wieder fitte Niklas Heidemann in der Startelf, außerdem spielten auch Kevin Hagemann und Kingsley Sarpei von Beginn an. Lion Schweers musste wegen seines Innenbandrisses passen, Marco Königs und Phillip Aboagye saßen zunächst auf der Bank.

Bereits nach sieben Minuten ging der WSV in Führung: Valdet Rama hatte von links auf Roman Prokoph geflankt, und der vollendete aus zwölf Metern zum 1:0 – sein zwölfter Saisontreffer. Die Rot-Blauen legten noch einen Gang zu. Ein abgefälschter Schuss von Philipp Hanke strich nur knapp am linken Pfosten vorbei. Der WSV hatte keine Probleme mit Wegberg und baute den Vorsprung aus.

Nachdem der agile Kingsley Sarpei im Strafraum gefoult worden war, verwandelte Kevin Rodrigues Pires den Foulelfmeter zum 2:0 (28.). Nur drei Minuten später traf Sarpei auch selbst. Nach Doppelpass mit Prokoph schoss der den Ball gekonnt ins lange Eck – 3:0 (31.). Mit dem beruhigenden Vorsprung ging es dann in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit kam Noah Salau für Valdet Rama. Nick Galle verhinderte mit einer starken Grätsche gegen Marc Kleefisch, der an Torwart Sebastian Patzler vorbei war, den Anschlusstreffer (49.). Auch Jonathan Benteke Lifeka vergab, er zielte über den WSV-Kasten (57.). In der 60. Minute wurde Dominik Bilogrevic für Kapitän Felix Backszat eingewechselt, in der 65. Minute Jannis Kübler für Kingsley Sarpei.

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  • Lion Schweers (Archivbild).
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Das 4:0 fiel in der 68. Minute: Kevin Hagemann schlenzte der Ball von halblinks technisch versiert ins lange Eck. Semir Saric ersetzte Kevin Hagemann (74.). Ein Treffer von Benteke Lifeka wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (77.). Roman Prokoph vergab freistehend das 5:0 (82.). Dann verwandelte Justin Hoffmanns noch einen Foulelfmeter zum Ehrentreffer – 4:1 (87.). Kurz danach war Schluss. Der WSV hatte seine Aufgabe problemlos gelöst und ist bereit für das Endspiel.

Björn Mehnert (Trainer des WSV): „Das war ein verdienter Sieg, auch in der Höhe. Jetzt könnte man als Trainer über das Gegentor philosophieren oder darüber, dass man zwei, der Tore mehr hätte machen können. Aber man muss halt die Umstände sehen. Auf dem Platz sind es noch ein paar Grad wärmer. Und dafür haben die Jungs das richtig gut gemacht. Sie haben gut Fußball gespielt, Chancen kreiert. Das war wichtig. Wir haben auch ein, zwei Sachen noch einmal getestet in zwei Halbzeiten. Jetzt haben wir noch eine interessante Woche. Nun geht der Fokus Richtung Straelen bzw. Duisburg. Und da werden wir uns genauso wie immer akribisch vorbereiten. Schöne Grüße an Terra (Mike Terranova, Trainer von RW Oberhausen, Anm. der Red.). Er hat ja gesagt, er will vor uns stehen. Das hat er nicht geschafft. Die Jungs haben eine tolle Serie gespielt. Und da können sie stolz drauf sein mit 78 Punkten. Aber wir sind noch nicht am Ende. Wir haben noch eine Woche.“

Das letzte Pflichtspiel bestreitet der WSV am kommenden Samstag (21. Mai) in der Duisburger Arena. Dort trifft er im Finale um den Niederrheinpokal auf den Ligakonkurrenten SV Straelen. Anstoß ist um 16:15 Uhr. Die WSV-Fans haben nach Vereinsangaben bereits rund 3.000 Tickets erworben. Der Online-Vorverkauf war erst am Freitag gestartet.

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