Handball-Bundesliga: Mittwoch gegen die Rhein-Neckar Löwen: BHC: "Immer am Limit spielen"

Handball-Bundesliga: Mittwoch gegen die Rhein-Neckar Löwen : BHC: "Immer am Limit spielen"

Eine schwierige Aufgabe wartet am Mittwochabend (16. September 2015) auf den Handball-Bundesligisten Bergischer HC. Um 20:15 Uhr kommen die Rhein-Neckar Löwen in die Wuppertaler Uni-Halle. Die Rundschau überträgt die Partie im Liveticker.

Im September 2014 hatte der BHC die Gäste sensationell vor rund 2.200 Zuschauern mit 24:23 bezwungen. Vergangenheit. Nach der 19:31-Niederlage in Göppingen richtet sich der Blick nach vorne. "Die Frage sollte nicht sein, warum wir in Halbzeit zwei in Göppingen den Schalter nicht wieder umlegen und an die starke erste Hälfte anknüpfen konnten, sondern was wir tun müssen, damit der Schalter im Spiel einfach nicht mehr umspringt", findet Kreisläufer Maximilian Weiß. "Wir müssen immer am Limit spielen, und zwar über 60 Minuten, egal wie der Gegner heißt — dies hat uns die letzte Saison gelehrt und zeigte sich jüngst wieder am Wochenende. Es ist alles kein Selbstläufer und wir können die teils sensationellen Ergebnisse nicht als selbstverständlich ansehen, müssen gemeinsam mit der Unterstützung unserer Fans die akribische Vorbereitung auf den Gegner kompromisslos auf die Platte bringen."

Weiß erinnert sich an den Coup aus dem Vorjahr: "Da hat man gesehen, was unsere Heimstärke ausmacht — wir haben dem Gegner mit unserer Aggressivität, Zweikampfbereitschaft, Willen und dem Glauben an die eigene Stärke den Schwung genommen, bis zum Ende die Partie offen gehalten und erfolgreich bewiesen, dass wir jede Mannschaft schlagen können — wenn wir das Ganze Spiel am Limit spielen, so wie morgen."

Trainer Sebastian Hinze war mit den ersten 40 Minuten in Göppingen zufrieden, am Ende aber "über die zweite Halbzeit enttäuscht, nachdem wir sie mit zehn Toren verloren haben, obwohl wir uns in der Woche und den Tagen vor dem Spieltag ein sehr gutes Gefühl aufgebaut haben und großes Selbstvertrauen hatten. Dies ist nun etwas eingerissen, wollen wir uns aber zu Hause gleich wiederholen."

Grundlegend sei die eigene Abwehr: "Wir punkten, wenn wir selbst eine konstant gute Deckungsleistung zeigen, aus der wir ins Tempospiel kommen und einen flüssigen Positionsangriff vortragen können." Er hofft, dass sich sein Team das Selbstbewusstsein gegen einen "sicherlich nicht auf Augenhöhe gegen überstehenden Gegner wiederholen und die zweite Halbzeit aus Göppingen vergessen machen kann. Es ist unser Heimspiel, und wir wissen, was den BHC in eigener Halle ausmacht, was wir leisten können und wollen der unangenehme Gegner sein, der sich alle Optionen auf einen Punkterfolg offenhält."

Gute Nachricht aus der medizinischen Abteilung: Kristian Nippes (Entzündung im Kniegelenk) muss nicht operiert werden, die Behandlung wird konservativ fortgesetzt. Wann der Rückraumspieler wieder zur Verfügung steht, ist dennoch offen. Kapitän Viktor Szilagyi (Einriss der Plantarfaszie) befindet sich mittlerweile wieder wohldosiert im Mannschaftstraining.