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Wuppertaler Uni-Fakultät nimmt geflüchtete Studierende auf

Architektur und Bauingenieurwesen : Uni-Fakultät nimmt geflüchtete Studierende auf

Für geflüchtete Studierende aus der Ukraine hat der Krieg Putins ihre ganze Lebensplanung von heute auf morgen zerstört. Die Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Bergischen Universität Wuppertal bereitet sich in diesen Tagen für die Aufnahme von Studierenden aus der Ukraine vor. Sie erhalten unabhängig von der Nationalität die Möglichkeit, ihr Studium im Bereich Architektur, Bau- und Verkehrsingenieurwesen bereits ab dem Sommersemester 2022 fortzusetzen.

Studierende, die unmittelbar vor Beginn des Krieges an ukrainischen Hochschulen eingeschrieben waren, sind durch den Krieg der Gefahr ausgeliefert, dass sie ihr Studium nicht mehr fortführen können oder es sogar zu einem kompletten Abbruch kommt. „Durch die Aufnahme und Unterstützung von geflüchteten Studierenden setzen wir ein deutliches Zeichen für Solidarität, Freiheit und Demokratie“, so Prof. Bernd Naujoks, Dekan der Fakultät.

„Unsere Fakultät bietet ein Programm für Master- und Bachelorstudentinnen und -studenten aus unseren Fachrichtungen, welches englisch- und deutschsprachige Lehrveranstaltungen beinhaltet“, berichtet Prof. Arndt Goldack als Prodekan für Lehre. „Wir eröffnen den geflüchteten Studierenden einen freien Austausch in der Lehre, damit sie ihr Studium weiterverfolgen können“.

Mögliche Einschreibeverfahren:
• Einschreibung als Gaststudentin bzw. -student als Möglichkeit, einen Einblick in Studiengänge und Lehrinhalte zu gewinnen
• Bewerbung für ein Studium zum Sommersemester 2022 außerhalb des regulären Bewerbungsverfahrens
• Deutschkurs zur Studienvorbereitung

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  • Studienberatung an der Bergischen Uni.
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Diese und weitere Angebote beinhaltet auch das Programm „In Touch“ des International Office der Bergischen Universität: hier klicken!

Zudem wird Unterstützung bei der Organisation von Unterkünften sowie zusätzliche Hilfen bei der Integration angeboten, um den Studierenden auch zu den universitären und sozialen Anknüpfungspunkten zu verhelfen.

„Unsere Aktion gilt allen geflüchteten Studierenden aus unseren Fachrichtungen, die dieses Leid und diese furchtbaren Zerstörungen ertragen mussten. Und natürlich auch Studentinnen und Studenten der Ukraine aus sogenannten Drittländern, die nicht sicher und dauerhaft in ihr Herkunftsland zurückkehren können, rufen wir für diese Aktion auf“, äußert sich Prof. Christoph Grafe, Prodekan für Forschung.