Bergische Uni Wuppertal Studie: Social-Media-Nutzung erfolgreich reduzieren

Wuppertal · Weniger Zeit in Social-Media-Apps zu verbringen, das ist ein Neujahrsvorsatz. Wie das erfolgreich gelingt, daran forscht ein Team der Bergischen Universität Wuppertal. Für eine aktuelle Studie werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Früh übt sich ...

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Sich etwas vorzunehmen, ist das eine, es erfolgreich durchzuziehen, etwas anderes. „Der Griff zum Smartphone ist für viele Menschen die erste Handlung des Tages und damit zur festen Routine im Alltag geworden“, weiß Ann-Kathrin Sowa (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie und Angewandte Diagnostik der Bergischen Universität Wuppertal). Und mit den Routinen ist das eben so eine Sache – sie lassen sich häufig nur sehr schwer ändern.

„Es braucht gute Strategien, in denen es nicht darum geht, die Social-Media-Nutzung zu verteufeln, sondern individuell für sich einen bewussten Umgang damit zu entwickeln“, fährt Sowa fort. „Digital Detox“ ist eines der zentralen Themen, zu denen das Lehrstuhlteam unter der Leitung von Prof. Dr. Theda Radtke forscht. „Durch unsere Studien gehen wir davon aus, dass weder der kalte Social-Media-Entzug noch das ständige Scrollen auf den verschiedenen Plattformen eine gute Strategie sind, um uns zufriedener zu machen.“

In einer aktuellen Studie untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun Strategien, die dazwischen liegen und nicht nur zum Jahresbeginn, sondern auch darüber hinaus, zum Erfolg verhelfen.

Teilnehmen können Interessierte, die weniger Zeit in Social-Media-Apps verbringen wollen und ein iPhone nutzen. Von den Erkenntnissen sollen künftig alle Nutzerinnen und Nutzer profitieren, unabhängig von dem Betriebssystem.