Wuppertaler entsorgten 2018 rund 5.963 Tonnen Altglas

AWG sammelt bis mindestens 2022 : Wuppertaler entsorgten 2018 rund 5.963 Tonnen Altglas

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) Wuppertal erledigt in den kommenden drei Jahren für die Dualen Systeme Deutschland auf Wuppertaler Stadtgebiet die Sammlung von Altglas.

Die AWG hat bei der europaweiten Ausschreibung über die Erfassung von Verpackungen aus Glas den Zuschlag erhalten. Der entsprechende Vertrag gilt bis Ende 2022, dann erfolgt die turnusmäßige Neuausschreibung. AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Unsere bewährte Logistik hat sich durchgesetzt. Bei der Altglasentsorgung bleibt es für die Wuppertalerinnen und Wuppertaler damit beim bewährten Prozedere.“

Die AWG hat im Wuppertaler Stadtgebiet insgesamt 449 Standplätze für Depotcontainer. Dort können die Bürgerinnen und Bürger an insgesamt 1.153 Glascontainern ihr Altglas kostenlos entsorgen. 2018 wurden 5.963 Tonnen eingeworfen. Die AWG ist dabei, die Container durch neue Modelle zu ersetzen.

Altglas wird vor allem bei der Herstellung von neuem Verpackungsglas verwendet. Um eine hohe Wiederverwertungsquote zu erzielen, sind die Container in Weißglas, Grünglas, Braunglas und Grün- und Braunglas unterteilt. Das dort gesammelte Verpackungsglas – so genanntes Hohlglas – kann laut AWG zu einem hohen Prozentsatz (bis zu 90 Prozent) wiederverwertet werden.

Voraussetzung dafür ist, dass in den AWG-Containern sortenreines Glas landet. Keramiken wie Steingut und Porzellan sowie Spezialgläser (Fenster-, Spiegel-, Opal-, Labor- und anderer Spezialgläser) gehören ebenso wenig in die Glascontainer, wie reine Trinkgläser, Glühbirnen oder Glaskochgeschirr. Der Grund: Die Zusatzstoffe in diesen Spezialgläsern bereiten bei der Schmelze Probleme.

Um die Quote der Fehlwürfe zu minimieren, hat die AWG ihre Glascontainer mit entsprechenden Infoaufklebern versehen. Tipps fürs richtige Entsorgen von Altglas gibt es zudem unter der Adresse www.was-passt-ins-altglas.de