Bewegung: Wuppertal wird ganz einfach vital

Bewegung : Wuppertal wird ganz einfach vital

Neue Initiative will die Bürger motivieren und bewegen — im wahren Sinne des Wortes. Start ist am 29. November.

Am Anfang stand eine Umfrage. Und die Antworten der rund 150 Teilnehmer brachten machten es deutlich. Der Grund, warum sich viele Menschen kaum oder zu wenig bewegen, ist vor allem die eigene Motivation — erst dann folgt mit weitem Abstand die fehlende Zeit.

Dem möchte "Wuppervital" nun entgegenwirken. Der unter anderem von Triathlon-Ikone Alfred Honermann und Florian Hugk gegründete, unabhängige Verein hat sich auf die Fahnen geschrieben, Aktivitäten ohne Zwang anzubieten — und das ohne Kosten oder Verpflichtungen für die Teilnehmer (die Rundschau berichtete). "Es soll einfach Spaß machen", sagt Honermann. Angeboten wird Wandern, Laufen, aber auch der Besuch kultureller Veranstaltungen — je nach Können und Interesse.

Wer dabei sein will, sollte sich zunächst unter www.wuppertvital.de verbindlich zur Auftaktveranstaltung am 29. November um 18.30 beziehungsweise 20 Uhr anmelden — es steht nur ein begrenztes Kontingent an Plätzen zur Verfügung. Inhaltlich geht es um die eigene Motivation: Internisten und Kardiologen geben Tipps. Gleichzeitig werden das Programm und das Team vorgestellt. Die Gruppen werden Anfang Dezember eingeteilt, zugleich erfolgt die Abstimmung über die Inhalte. Wer mag, kann sich einem Vitalcheck unterziehen. Aber auch das erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis. Der eigentliche Start erfolgt dann am 3. Januar. "Die Trainer und Betreuer werden darauf achten, dass sich die gemeldeten Mitbürger wohlfühlen und keine Überforderung stattfindet. Mit kleinen wöchentlichen Schritten werden die gewünschten Fortschritte schnell sichtbar", ist Honermann sicher.

Um die Kosten zu decken, hat "Wuppervital" die Sparkasse, die Barmer GEK und die Babtec AG als Partner gewonnen. Zu den Unterstützern gehören auch die Wuppertaler Tafel, die Räume am Kleinen Werth zur Verfügung stellt, und die "Wuppertalbewegung".

Dass der Plan aufgeht, davon sind Honermann und Hugk überzeugt. Dabei setzen sie auch auf zwei Faktoren, die in der Umfrage immer wieder angesprochen wurden: "Das Hauptmotiv, mitmachen zu wollen, ist beste Gesundheit. Und der Wunsch, mehr Gleichgesinnte kennen zu lernen, ist sehr ausgeprägt." Bisher waren die meisten alleine oder zu zweit unterwegs. Das soll sich nun ändern — unter professioneller Anleitung.

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