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Wuppertal: Rundschau Radtour Korkenziehertrasse Bergbahntrasse

Sommer-Radtouren der Rundschau : Teil 7: Über Korkenzieher- und Bergbahntrasse

Tritt für Tritt das Bergische Land erkunden – in unserer Rundschau-Serie „Sommer-Radtouren“ stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit dem ADFC und Autor Reinhold Weber die schönsten Fahrradtouren durch Wuppertal und die Umgebung vor. Diesmal geht es 31 Kilometer über die Korkenzieher- und die Bergbahntrasse.

Der Name der Korkenziehertrasse in Solingen spielt auf die 15 Kilometer lange, gewundene Linienführung durch die Stadt an; der S-förmige Verlauf ähnelt dem Gewinde eines Korkenziehers. Die hügelige Topographie machte hohe Dämme, Brücken und sogar einen kurzen Tunnel mitten in Solingen erforderlich. Die Bergbahntrasse, die für die Bahn 1908 eröffnet und schon im 1. Weltkrieg 1917 wieder stillgelegt wurde, hatte hier überwiegend Personenverkehr; mit etwa 4 Prozent Steigung war sie für den Gütertransport einfach zu steil.

Wir starten am P+R-Parkplatz am Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel und fahren in westlicher Richtung bis Akzenta. Beim Verlassen des Akzenta-Parkplatzes überqueren wir die Straße „Am Stationsgarten“ und fahren in den Weg quer gegenüber. Am Ende des Hauses machen wir eine 90-Grad-Drehung nach rechts, lassen die Endstation Schwebebahn links liegen und fahren dem Radweg entlang parallel zu den Gleisen. Am Ende stoßen wir auf die Yale-Allee, fahren links hoch bis zur Ampel und dort rechts in die Vohwinkeler Straße. An der nächsten Straße links verlassen wir sie wieder und fahren kurz in den Neulandweg und sofort rechts in den Ludgerweg.

  • Symbolbild.
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  • Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.
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  • Marcel Hafke.
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Vorbei an der links liegenden Fahrradkirche kommen wir auf der rechten Seite zu einem Waldweg, in den wir einbiegen. Hier folgen wir dem ausgeschilderten Panoramaradweg bis zum Westring, biegen auf diesem links ab und überqueren an der Ampel die stark befahrene Straße. Nach einem kurzen Stück rechts beginnt halblinks die Korkenziehertrasse, der wir fast bis nach Solingen-Mitte folgen.

Nach Überquerung der Wupperstraße zeigt uns ein Richtungsschild nach links die Zufahrt zur Bergbahntrasse. Wir fahren in die Eckstraße und sofort rechts in die Baumstraße. Das immer wiederkehrende Radwegschild führt uns bergabwärts, bis es rechts in den Eibenweg geht bis zum Aussichtspunkt Theegarten. Von hier aus gibt es einen Panorama-Blick auf Solingen, Remscheid und Wuppertal. Der Theegartener Kopf wurde im Zuge des Baus der Bergbahntrasse von Theegarten bis hinunter nach Müngsten errichtet.

 Reinhold Weber (l.) und Peter Bockholdt vom ADFC präsentierten am Mittwoch an der Nordbahntrasse Interessierten die kompletten Rundschau-Sommer-Radtouren.
Reinhold Weber (l.) und Peter Bockholdt vom ADFC präsentierten am Mittwoch an der Nordbahntrasse Interessierten die kompletten Rundschau-Sommer-Radtouren. Foto: Simone Bahrmann

Wir fahren abwärts und folgen dem Radwegschild scharf links, das uns auf der Bergbahntrasse fast zwei Kilometer lang bergab führt. Am Radwegschild kurz hinter dem tiefsten Punkt biegen wir links ab und fahren bis zur Straße. Dort lassen wir uns zwischen Straße und Wupper links hinunter bis zur Ampelkreuzung treiben.

Links am Parkplatz vorbei befinden wir uns jetzt auf dem Wupper-Radweg, der uns entlang der L 74 bis nach Wuppertal-Sonnborn bringt. An seinem Ende erreichen wir den Rutenbecker Weg, fahren nach links über die Wupperbrücke und sofort rechts in den Waldweg. Parallel zur Wupper, die jetzt rechts von uns liegt, fahren wir unterhalb der Pina-Bausch-Gesamtschule in die Buchenhofener Straße, fahren am Sonnborner Ufer rechts und sofort links, um dann links unter der Schwebebahn auf der Kaiserstraße Richtung Vohwinkel zu fahren.

An der ersten Straße rechts geht es die Schillerstraße hoch bis zum Goetheplatz und dort links in die Herderstraße. Vor der Bahnüberführung biegen wir links ein auf den Radweg und erreichen nach kurzer Strecke wieder den P+R-Parkplatz des Bahnhofs Vohwinkel.