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Wuppertal: Pflegebedarfsplanung beschlossen

Rat der Stadt : Pflegebedarfsplanung beschlossen

Der Rat der Stadt Wuppertal hat in seiner Dezember-Sitzung die aktuelle Pflegebedarfsplanung beschlossen. Damit ist die so genannte „örtliche Planung gemäß Paragraph 7 des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-Westfalen“ bis 30. September 2023 in Kraft. Laut Alten- und Pflegegesetz des Landes sind die Städte verpflichtet, alle zwei Jahre eine aktualisierte Planung vorzulegen.

Für Wuppertal stellt der Bericht fest, dass für das Jahr 2023 im gesamten Stadtgebiet der Bedarf an stationären Pflegeplätzen knapp gedeckt ist. Damit es nicht zu Versorgungsengpässen kommt, weil geplante neue Einrichtungen später in Betrieb gehen und damit mögliche Unschärfen in der Prognose des Bedarfs aufgefangen werden können, wird vorsichtshalber empfohlen, einen „Puffer“, also Plätze einzurichten. Es sollen so viele wie in einer vollstationären Dauerpflegeeinrichtung sein, also rund 80 stationären Pflegeplätze.

Bei der Kurzzeitpflege stellt die Prognose ein Überangebot an Kurzzeitpflegeplätzen fest. Nur in einzelnen Stadtteilen gibt es einen Bedarf an rund 15 Kurzzeitpflegeplätzen – so zum Beispiel in Elberfeld, Elberfeld-West, Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel und Cronenberg.

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Im Bereich der Tagespflege listet der Bericht einen Bedarf an 15 neuen Tagespflegeplätzen im Stadtbezirk Elberfeld-West, sowie einen Bedarf an 14 neuen Tagespflegeplätzen im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg auf.

Das übrige Stadtgebiet, so die Prognose, ist mit Tagespflege-Plätzen mehr als gut ausgestattet, es bestehe eher ein Überangebot.

Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn: „Die Pflegebedarfsplanung gibt uns wichtige Daten an die Hand, um gemeinsam mit unseren Partnern der freien Altenpflege auch in Zukunft ein gutes, qualitätsvolles Angebot für alte Menschen in unserer Stadt aufrecht zu erhalten. Wir wollen ein Angebot, das den unterschiedlichen Ansprüchen und Wünschen, die alte Menschen haben, gerecht wird. Und wir wollen Angebote, die es Menschen ermöglicht, lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Deshalb ist es auch wichtig, die Angehörigen zu unterstützen und hier eine breite Palette an Angeboten passgenau zu planen.“