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Wuppertaler FDP hat Fragen zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Verkehr in Wuppertal : FDP hat Fragen zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Die FDP-Ratsfraktion sieht in Wuppertal „erheblichen Nachholbedarf“ bei der öffentlichen Infrastruktur zum Laden von Elektrofahrzeugen. Sie will von der Verwaltung den aktuellen Stand erfahren.

„Elektromobilität kann dazu beitragen, dass die Luftverschmutzung in Wuppertal zurückgeht. Daher sollte Wuppertal einen möglichst schnellen Wandel zu emissionsarmen Fahrzeugen unterstützen“, so der verkehrspolitische Sprecher René Schunck. Hartmut Stiller, Mitglied im Aufsichtsrat der WSW Energie und Wasser AG für die Freien Demokraten: „Im November lag laut Kraftfahrt-Bundesamt der kumulierte Anteil von Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hydriden erstmals bei mehr als 20 Prozent aller in Deutschland neu zugelassenen Pk. Zugleich liegt Wuppertal im neuen VDA Ranking der 400 Landkreise und Städte auf Platz 395 zur Verfügbarkeit an öffentlichen Ladeinfrastruktur.“

Die FDP möchte in einer Großen Anfrage zur kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses unter anderem von der Stadt wissen, wie viele Elektrofahrzeuge und wie viele Plug-in-Hybride aktuell in Wuppertal zugelassen sind und wie hoch der Anteil am Gesamtbestand aller zugelassenen Fahrzeuge ist. Schunck: „Die Stadt Wuppertal muss dringend darlegen, wie sie sich den Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur vorstellt. Wir möchten gerne wissen, ob die Stadt die Errichtung von Ladeeinrichtungen insbesondere in Wohngebieten als Aufgabe der Daseinsvorsorge versteht oder ob die Stadt darauf hofft, dass Bürger und private Anbieter schon für ein ausreichendes Angebot sorgen werden?“

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Zudem will die FDP erfahren, wie viele und welche Standorte seitens der Stadt für die Errichtung von Ladeeinrichtungen identifiziert und den WSW zur Umsetzung übergeben wurden. Schunck: „Die Stadt muss planen, wo in den nächsten Monaten und Jahren Ladeinfrastruktur errichtet werden soll. Natürlich wollen wir Freien Demokraten auch wissen, ob es Kooperationen mit privaten Anbietern zur Errichtung einer Ladeinfrastruktur in unserer Stadt gibt. Wir wollen auch in Erfahrung bringen, inwiefern die Stadt in den letzten Wochen und Monaten als Eigentümerin der WSW darauf hingewirkt hat, dass von den WSW in 2021 ausreichend Ladepunkte errichtet werden. Nach unserem Kenntnisstand waren es im Jahre 2020 genau vier Stück. Und das ist definitiv zu wenig ist, wenn man es mit der Verkehrswende in Wuppertal ernst meint.“