Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege: Wuppertal jetzt Mitglied im Förderverein der NRW-Stiftung

Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege : Wuppertal jetzt Mitglied im Förderverein der NRW-Stiftung

Der Förderverein der Nordrhein-Westfalen-Stiftung freut sich über einen Neuzugang: Die Stadt Wuppertal wurde zu Beginn des Jahres 2019 Mitglied.

Am Montag (25. Februar 2019) übergab der Vorsitzende des Fördervereins, Staatsminister a. D. Michael Breuer, im Rathaus die Mitgliedsurkunde an Oberbürgermeister Andreas Mucke und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig.

Oberbürgermeister Andreas Mucke: "Die NRW-Stiftung ist landesweit für viele Akteure im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege erster Ansprechpartner, Wegbereiter und Förderer für viele Projekte. Unsere Mitgliedschaft im Förderverein der NRW-Stiftung begrüße ich deshalb sehr."

Auch in Wuppertal ist die Arbeit der NRW-Stiftung an vielen Stellen sichtbar. Zu den geförderten Projekten mit einem Gesamtvolumen von über 1,6 Millionen Euro gehören etwa die denkmalgerechte Sanierung des Wartesaals im Mirker Bahnhof (Utopiastadt), die Einrichtung einer Dauerausstellung in der Alten Synagoge Wuppertal oder die Ausstattung der Station Natur und Umwelt.

Stadtdirektor Dr. Slawig: "Ich bin zuversichtlich, dass durch die Arbeit der NRW-Stiftung auch künftig Projekte in Wuppertal gefördert bzw. sogar ermöglicht werden. Dass während der letzten Mitgliederversammlung gerade die Wuppertaler Station Natur und Umwelt ausgezeichnet worden ist, hat mich sehr gefreut."

Die Mitgliedschaft der Stadt Wuppertal schließe — nach genau 30 Jahren Förderverein — einen der letzten weißen Flecken in der Landkarte der Mitgliedschaften, sagte Breuer bei der Übergabe. Kommunale Mitglieder zahlen einen halben Cent Mitgliedsbeitrag pro Einwohner und Jahr. "Das ist gut angelegtes Geld, das letztlich wieder in die Förderung des Naturschutzes und in die Kulturarbeit in NRW investiert wird."

Der Förderverein der NRW-Stiftung hat mehr als 8.000 Mitglieder, darunter sind neben 132 kreisangehörigen Städten und 48 Gemeinden mittlerweile auch alle 31 Kreise und mit den Städten Wuppertal und Duisburg seit 2019 auch alle 22 kreisfreien Städte.

Mehr als 3.000 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit insgesamt etwa 265 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.