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Schnee und Glätte sorgen für Verkehrsprobleme​

Winterwetter in Wuppertal : Schnee und Glätte sorgen für Verkehrsprobleme

Der Schneefall in der Nacht sorgt für erhebliche Behinderungen im Wuppertaler Berufsverkehr – vor allem auf den Höhen und den Steigungsstrecken.

Der Winterdienst ist wie geplant seit 3:30 Uhr mit Streuwagen und Handkolonnen (seit 5:30 Uhr) im Einsatz. Zahlreiche Busse fallen aus oder sind zum Teil erheblich verspätet, auch weil laut Stadtwerken (WSW) liegen gebliebene Autos die Zufahrt zum Betriebshof an der Varresbeck erschweren. Laut Polizei haben sich in mehreren Stadtteilen Unfälle ereignet.

Auf der A46 staut sich der Verkehr zwischen dem Kreuz Nord und Barmen auf rund acht Kilometern. Es muss mit Verzögerungen von bis zu einer Dreiviertelstunde gerechnet werden. In der Gegenrichtung stockt es zwischen Varresbeck und Barmen auf mehreren Kilometern. Erhebliche Probleme gibt es in den Bereichen Cronenberg (Hahnerberger Sttraße und Theishahner Straße), Ronsdorf (Staubenthaler Straße und Erbschlöer Straße) und der L418/L419 sowie auf der Linde und der Zufahrt zur A1. Hinzu kommt die Steinbeck.

Der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) verfügt nach eigenen Angaben über 25 Groß- und 17 Kleinfahrzeuge sowie 26 mittlere Fahrzeuge. „Bei tiefen Temperaturen sind rund 400 Personen am Straßenwinterdienst beteiligt, um Wuppertaler Wege und Fahrbahnen von Reif, Eis sowie Schnee zu befreien“, so der ESW. Je nach Wetterlage sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG), des Ressort Grünflächen und Forsten, des Ressort Straßen und Verkehr sowie der Wuppertaler Stadtwerke mit im Einsatz.

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Am Betriebshof Klingelholl lagern laut ESW 2.500 Tonnen Streusalz und 40.000 Liter Sole: „Zusätzlich sind auf dem Betriebshof Korzert 1.500 Tonnen Streusalz untergebracht. Zudem besteht eine Kooperation zwischen ESW und dem Landesbetrieb Straßen.NRW. Dadurch sind am Lager Linde ebenfalls weitere Vorräte eingelagert.“

Die Reihenfolge der Räumung ist klar festgelegt: „Zuerst werden die öffentlichen Straßen nach den Kriterien verkehrswichtig und gefährlich geräumt und gestreut. Erst wenn die verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen frei sind (Steigungen, Rettungswege, Hauptverkehrswege, Brücken sowie Kreuzungsbereiche), werden weniger gefährliche und weniger verkehrswichtige Straßen abgestuft nach diesen Kriterien nacheinander angefahren.“

(jak)