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Wuppertaler Uni-Professor Huber​ erhält Landeslehrpreis​

Christian Huber : Wuppertaler Uni-Professor erhält Landeslehrpreis

Pädagogik-Professor Christian Huber von der Bergischen Universität Wuppertal ist am Montag (27. November 2023) von NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes mit dem Landespreis für „hervorragende Lehre“ ausgezeichnet worden.

In der Laudatio für Hüber heißt es: „Christian Huber lehrt Rehabilitationswissenschaften am Institut für Bildungsforschung in der School of Education der Bergischen Universität Wuppertal. Bereits zweimal wurde der Pädagogik-Professor mit dem ,Wuppertaler Lehrlöwen‘ für die universitätsweit beste Lehre ausgezeichnet. Huber setzt darauf, frühzeitig herauszufinden, ob die Studierenden den Stoff verstehen und wo eventuelle Schwierigkeiten liegen. Der 52-Jährige bezeichnet Lehre in diesem Sinne als ,diagnostische Tätigkeit‘.

Dieses Verständnis gibt er an die künftigen Pädagoginnen und Pädagogen weiter. Um beispielsweise zu unterstützen, dass Studierende neben dem Studium in Schulen als Vertretungslehrkräfte tätig seien können, nutzt er digitale Möglichkeiten für Besprechungen und Lehre. Auch organisiert Huber regelmäßige Treffen, um die Wünsche und Bedürfnisse der Studierenden aufzunehmen und in die Fakultät einzubringen. Huber ist Studiendekan und Leiter der Qualitätsverbesserungskommission des Instituts für Bildungsforschung.“

  • Schulreferentin Beate Haude.
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  • Stefanie Rüntz.
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  • Eine Situation von zahlreichen jeden Tag
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Weitere Auszeichnungen gingen an Professorin Valérie Varney vom Institut für Werkstoffanwendung der TH Köln und an Tatjana Dravenau, die an der Folkwang Universität der Künste in Essen Gesang und Liedgestaltung lehrt. Den Sonderpreis für „Lehre und Lernen im Team“ teilen sich die Theologin Dr. Lena Tacke und die Bildungswissenschaftlerin Dr. Vanessa Henke von der TU Dortmund. Den Sonderpreis „Lehre junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ erhält Mathematik-Professorin Laura Anderle von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen.

Die Auszeichnungen sind jeweils mit 50.000 Euro dotiert. Mit dem Geld können die Preisträgerinnen und der Preisträger ihre Lehre weiterentwickeln. Die Landeslehrpreise wurden zum dritten Mal nach 2019 und 2021 vergeben. Außerdem gibt es drei Kategorien „Lehre an Universitäten“, „Lehre an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ und „Lehre an Kunst- und Musikhochschulen“.

Über die Vergabe des Preises in allen Kategorien entscheidet eine Jury aus Lehrenden, Studierenden und Hochschuldidaktikerinnen und Hochschuldidaktikern. Fakultäten, Fachbereiche und Fachschaften können Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen. Lehrende können sich zudem selbst bewerben.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Den Erfolg unserer exzellenten Hochschullandschaft verdanken wir auch den hervorragenden Leistungen in der Lehre. Dozentinnen und Dozenten, die ihren Beruf als Berufung verstehen und jungen Menschen mit Leidenschaft ihr Wissen weitergeben, sind die Multiplikatoren für eine neue Generation von Forscherinnen und Forschern, Ingenieurinnen und Ingenieuren, Künstlerinnen und Künstlern sowie Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern. Ich danke den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihr großes Engagement. Sie machen unsere Hochschulen in Nordrhein-Westfalen noch besser!“