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Pandemie: Die Causa Coronavirus

Pandemie : Die Causa Coronavirus

Die Welt hat sich binnen weniger Wochen geändert. Metropolen, in denen Millionen Menschen jeden Tag wie der Lebenssaft durch die Adern flossen, sind ruhig geworden. Wenn jemand raus muss, dann nur eben schnell zum Einkaufen oder in die Arbeit. Doch selbst dort ist die Stimmung eine andere.

Man hält Abstand, Hustende oder Schniefende werden sorgsam betrachtet oder man weicht ihnen gleich mehrere Regale weit aus. Fast der gesamte Sport ist zum Erliegen gekommen und der Urlaub zu Ostern – gestrichen.

Egal wo man dieser Tage hinschaut – das Coronavirus dominiert das Geschehen. Das ist in Wuppertal nicht anders als in London, New York oder Seoul. Dabei steigen die Zahlen der Infizierten und derjenigen, die sich in Quarantäne befinden, stündlich. Doch nicht nur die Informationen über die Anzahl der Erkrankten ändert sich in einem sehr hohen Tempo – gleiches gilt für die aktuellen Einschätzungen. Dabei stellen sich die Experten die momentan wichtigsten Fragen: Wie schnell kann ein Mensch mit dem Virus infiziert werden und welchen Verlauf wird die Pandemie nehmen?

Dass die Bürger in den Ländern verunsichert sind, zeigt nicht zuletzt das Verhalten. Noch bevor es fast flächendeckend Ausgangssperren gab, konnten einige Branchen bereits einen Rückgang ihrer Kunden feststellen. So sind, mit den ersten Infizierten in der Bundesrepublik, etwa weniger Menschen an Kioske gekommen, um Lotto zu spielen oder sich in anderen Glücksspielen zu betätigen. Diese Freizeitbeschäftigung hat sich nun fast komplett in die Online-Welt verschoben. Wer aktuell auf Millionengewinne setzen will, der findet bei Lottoland den passenden Anbieter. Letztere haben in diesem Bezug eine repräsentative Umfrage durchgeführt, die zeigt, wie die Bundesbürger die Welt im Lichte des Coronavirus sehen.

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Interesse oder Desinteresse?

So ist man etwa der Frage nachgegangen, wie sich die Menschen überhaupt über den Virus informieren. Interessant bei den Antworten war, dass sich kein eindeutiger Trend ableiten lässt. Denn fast 35 Prozent der Befragten suchen nicht aktiv nach Informationen. Ein ebenso hoher Anteil verhält sich exakt umgekehrt und sucht täglich. Mehr als 30 Prozent gaben in diesem Kontext an, mehrmals täglich Informationen zum Coronavirus und der damit zusammenhängenden Situation zu suchen.

Experten raten allerdings dazu, sich nicht übermäßig in die Thematik hineinzugeben. Sinnvoll ist, sich ein, maximal zweimal am Tag, auf den neuesten Stand zu bringen. Zudem sind dabei offizielle Seiten, wie die der WHO oder des Robert-Koch-Institutes vorzuziehen. Denn es kursieren leider sehr viele Nachrichten, deren Aktualität und Richtigkeit nur begrenzt zutreffen. Zudem kann es passieren, dass bei zu viel Information der Sinn für die Objektivität abhandenkommt und der Geist geneigt ist, in einen Panikmodus zu schalten.

Sorge um die Ausbreitung

Mithilfe der Umfrage konnte zudem festgestellt werden, dass sich ein Großteil der Befragten zum Coronavirus nicht sicher sind, wie sie die Lage einschätzen sollen. Mehr als 54 Prozent sind in diesem Punkt unsicher. Etwas über 21 Prozent der Teilnehmer gab an, dass sie sich keine Sorgen machten und die Situation für übertrieben hielten. Rund 24 Prozent allerdings sind sehr besorgt.

Zu einem großen Teil liegt die Unsicherheit in dem Umstand, dass die Kommunikation und die Vorgaben der Regierung, speziell in Deutschland, maximal, ausreichend war. Denn die Situation in Italien war schon nahe an der humanitären Katastrophe, da wurde hierzulande erstmals über Schulschließungen gesprochen. Österreich hatte zu diesem Zeitpunkt die Reißleine bereits gezogen und eine allgemeine Ausgangssperre verhängt. Doch auch bei unseren Nachbarn ist scheinbar nicht alles optimal gelaufen, wie die Geschehnisse zur Zeit des Ausbruchs insbesondere in Ischgl zeigen.

Dabei zeigte sich in der Studie schon zu Beginn, als viele ihrem Alltag noch recht geradlinig folgten, eine Veränderung beim Konsum. Die meisten, etwas über 47 Prozent, blieben lieber daheim, als Freizeitaktivitäten zu unternehmen. Auch spielten mehr Menschen über das Internet Lotto oder kauften online ein.