1. Lokales

St.-Anna-Schüler Wuppertal im Finale des Planspiel „Schulbanker“

Trotz Corona-Pandemie : St.-Anna-Schüler im Finale des Planspiels „Schulbanker“

Vier Schüler der Wuppertaler St.-Anna-Schule haben bei dem diesjährigen Planspiel „Schulbanker“ teilgenommen und es bis ins Finale geschafft. Um dem Sieg und den damit verbundenen 4.000 Euro ein bisschen näher zu kommen, haben sie die Möglickeit, Bonuspunkte durch Pressearbeit zu sammeln. Da hilft die Wuppertaler Rundschau natürlich gerne.

Der Pressetext im Wortlaut: „Wir, Constantin, Hannah, Lennart, und Luisa, sind Schüler und Schülerinnen der Q1 der St. Anna Schule, die in unserem Projektkurs „Europa“ unter der Leitung von Herrn C. Finn seit November 2019 an dem Planspiel Schulbanker teilnehmen. Schulbanker ist ein Teamwettbewerb, der vom Bankenverband veranstaltet wird. Dabei gründet jedes Team seine eigene Bank, wodurch wir einen Blick hinter die Bankkulissen werfen konnten.

Während sechs spannenden Geschäftsjahren, die jeweils einer Woche entsprachen, haben wir uns auf den Chefsessel unserer „Sparbank Anna“ gesetzt und haben alle wichtigen Aufgaben und Entscheidungen einer Bank getroffen. Unsere Strategie, uns sowohl auf Firmenkunden als auch auf Privatkunden zu konzentrieren, haben wir über die einzelnen Geschäftsjahre ausgebaut. Außerdem haben wir uns auch mit wichtigen Fragen wie zum Beispiel der Höhe von Zinssätzen für Kredite und Investitionen in Werbung und Marketing auseinandergesetzt. Der Umgang mit dem Verhältnis der Aktiv- und Passivseite wurde uns im Laufe des Planspiels auch immer vertrauter. Auch einen Einblick in die Welt der Börse konnten wir erlangen, da wir die Zeitung der Börse kostenlos während der Planspielzeit zur Verfügung gestellt bekommen haben. Eine einmalige Chance!

Des Weiteren gab es jedes Geschäftsjahr eine andere Ausgangslage im Konjunkturverlauf von einem Boom bis zur Wirtschaftskrise – wir mussten uns also immer aufs Neue überlegen, welche Maßnahmen wir in dieser Situation ergreifen können, um möglichst erfolgreich abzuschneiden. Eine ziemliche Herausforderung!

Bei einer Teilnahme von 668 Teams aus Deutschland, Italien, Österreich, Spanien und der Schweiz haben wir es unter die 20 besten Teams geschafft und wir wurden für das Finale für drei Tage nach Berlin eingeladen. Um seine Bank den anderen Teams vorstellen zu können, hat jedes Team ein Vorstellungsvideo gedreht, bei dem wir unsere Stadt, unsere Schule und unsere Strategie vorstellen sollten. Der Dreh dieses Videos hat uns viel Spaß bereitet. Leider kann das Finale in Berlin nun wegen der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden. Nun ging es aber mit dem Finale als Internetplanspiel am Freitag, den 20. März, los. Da wir uns aufgrund der momentanen Lage nicht treffen konnten, um gemeinsam über die Entscheidungen zu diskutieren, halten wir nun seit Freitag täglich ein- bis zweistündige Telefonkonferenzen ab. Zum Glück haben wir diese Möglichkeit, denn so können wir ohne Probleme über die wichtigen Entscheidungen einer Bank ins Gespräch kommen.

Momentan sind wir im dritten Geschäftsjahr, wir haben ein erfreuliches Rating (Bewertung) und befinden uns derzeit auf dem 4. Platz. Doch es ist ein sehr knappes Kopf-an-Kopf Rennen und wir sollten uns noch nicht zu sicher sein – denn eine falsche Entscheidung könnte alles verändern! Doch unser Ziel steht weiterhin fest: auf den ersten Platz zu gelangen, 4.000 Euro für unsere Schule zu sichern und zusätzlich Geld für unser Team zu erhalten.

Um dies zu erreichen, müssen wir auch in den nächsten drei Runden erfolgreiche Managemententscheidungen treffen und uns weiter hocharbeiten. Am Freitag (27. März 2020) ist es dann endlich soweit und der Sieger wird verkündet – wir sind gespannt! Aber bei allen Hoffnungen auf einen Sieg ist der Spaß weiterhin am Wichtigsten. Und den hatten wir die letzten Tage allemal! Die Teilnahme an dem Planspiel Schulbanker war mit Sicherheit eine gute Entscheidung, denn wann hat man sonst die Chance, spielerisch so vieles über die Tätigkeiten einer Bank zu erfahren?

Wir danken der Spielleitung des Planspiels und dem Bankenverband für die tolle Organisation und für alle Bemühungen, dass das Finale doch noch in anderer Form stattfinden konnte.“