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Naturschutzgebiet Eskesberg: Arbeitseinsatz für ehrenamtliche Helfer

Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz am Samstag : Gemeinsam das Biotop am Eskesberg pflegen

Das Naturschutzgebiet Eskesberg ist ein außergewöhnliches Biotop, das auf einer ehemaligen Hausmülldeponie angelegt wurde. Wie dort im Laufe der Jahre ein Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere entstanden ist, erfahren ehrenamtliche Helfer bei einem Arbeitseinsatz am Samstag (7. September 2019).

Von 14 bis 17 Uhr haben interessierte Bürger die Gelegenheit, bei der Pflege des Naturschutz­gebietes Eskesberg zu helfen und gleichzeitig dessen außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen.

Während des dreistündigen Arbeitseinsatzes sollen Teilbereiche gemäht und kleinere Gehölze entnommen werden, um die artenreiche Wiesenvegetation zu erhalten. Außerdem sollen offene Bodenstellen angelegt werden, um die Lebensbedingungen für die zahlreichen Wildbienen am Eskesberg gezielt zu verbessern.

Mit seiner ungewöhnlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist das Naturschutzgebiet Eskesberg weit über das Wuppertaler Stadtgebiet hinaus bekannt. Vor allem für Wildblumen, Schmetterlinge und Wildbienen besitzt es eine herausragende Bedeutung. Diese Vielfalt ist das Resultat einer regelmäßigen fachgerechten Biotoppflege, die zum Teil durch ehrenamtliche Helfer ergänzt wird. Die Maßnahmen werden koordiniert durch das Ressort Umweltschutz der Stadt Wuppertal in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Mittlere Wupper und dem Naturwissenschaftlichen Verein Wuppertal.

Wer bei der Aktion am 7. September dabei sein möchte, kommt einfach um 14 Uhr zum Treffpunkt in die Krummacherstraße 251 (vor Waldhotel Eskeshof). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Empfohlen werden festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung.

Michael Schmidt vom Naturwissenschaftlichen Verein ist regelmäßig auf dem Eskesberg unterwegs. Vor einiger Zeit hat er entdeckt, dass sich dort eine große Population wilder Orchideen angesiedelt hat. Mehr dazu und zu weiteren seltenen Entdeckungen in dem Biotop lesen Sie hier.