AWG und ESW in Wuppertal Müllabfuhr wird nachgeholt, Streusalz ist nachgeordert

Wuppertal · Die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) bittet, alle noch nicht geleerten Mülltonnen draußen stehen zu lassen. Die Abholtermine werden so schnell wie möglich nachgeholt. Der Winterdienst füllt unterdessen den Bestand an Streusalz auf.

Der Winterdienst ist im Dauereinsatz.

Foto: Achim Otto

Angesichts der von Schnee und Eis beeinträchtigten Verkehrslage konnte die Müllabfuhr im Laufe dieser Woche nicht alle Straßen in Wuppertal befahren. Betroffen sind bislang vereinzelte Nebenstraßen.

Der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) ist unterdessen auch nach den ersten Wintertagen und umfangreichen Einsätzen im Wuppertaler Stadtgebiet gut aufgestellt: Bislang wurden demnach rund 1.250 Tonnen Streumittel von insgesamt gut 2.500 Tonnen verbraucht.

Die Nachlieferung läuft bereits. Insgesamt sind 1.300 Tonnen Salz im Zulauf, so dass der Startbestand in Kürze wieder hergestellt ist. Hinzu kommen noch einmal 1.500 Tonnen Streusalz auf den Wuppertaler Südhöhen am Standort Korzert. Und auch danach ist der Nachschub mit Streumaterial beim ESW mit dem Lieferanten vertraglich abgesichert, sollte das Winterwetter andauern“, heißt es.

Nach wie vor sind alle verfügbaren Winterdienstkräfte stadtweit im Einsatz – je nach Wetterlage in Form von insgesamt 400 Kräften und gut 60 Streu-, Räum und Einsatzfahrzeugen, die ab 3:30 Uhr losfahren, bevor sich die Handkolonnen ab 5.30 Uhr auf den Weg machen. Je nach Wetterlage wird der ESW von Kräften der Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) wie auch der Stadtressorts Grünflächen und Forsten, Straßen und Verkehr wie auch der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) verstärkt.

Der ESW rechnet auch in den nächsten Tagen mit einer winterlichen Verkehrslage und setzt bei den täglichen Einsätzen alles daran, zunächst einmal die Hauptverbindungen im Stadtgebiet abzusichern, um danach möglichst zügig alle weiteren nachgeordneten Straßen und Wege in Wuppertal abzuarbeiten.

„Je nach Wetterlage kann es in dieser Abfolge dauern, bis wirklich alle Routen abgearbeitet sind“, sagt Daniel Pfordt, AWG-Prokurist und ESW-Betriebsleiter. „In solchen Fällen bitten wir die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis, nehmen jedes Feedback ernst und gehen den Rückmeldungen aus den Stadtteilen dann schnellstmöglich nach.“