Mit 83 Jahren: Gastro-Pionier Wolfgang vom Hagen ist gestorben

Trauer um Gastronomie-Pionier : Wolfgang vom Hagen ist tot

Er war ein Pionier in der deutschen Gastronomie-Szene und hat auch in Wuppertal viel bewegt. Jetzt ist Wolfgang vom Hagen kurz nach seinem 83. Geburtstag verstorben.

Der gelernte Koch und Hotelkaufmann hatte als Generaldirektor von Mövenpick Deutschland und später als Direktionspräsident des gesamten Schweizer Konzerns von 1975 an maßgeblichen Anteil an der Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Nach seinem Ausscheiden gründete er 1995 in Wuppertal die „Culinaria“, die seither Catering, Gastronomie und Eventservice schwerpunktmäßig in Objekten der Stadt Wuppertal anbietet.

Zum Portfolio gehören die Historische Stadthalle mit dem Restaurant Rossini, das Opernhaus mit der Brasserie, das „SchlossGut“ im Schloss Lüntenbeck, das „Okavango“ im Wuppertaler Zoo, das Casino in der Sparkasse Wuppertal und als jüngstes Projekt biologisches Catering für Schulen und Kitas.

Daneben hatte sich vom Hagen mit seinem Consulting-Unternehmen auf die Beratung und die Übernahme des Managements von Hotel- und Gaststättenbetrieben spezialisiert. Anlässlich seines 80. Geburtstags, den er im Sommer 2016 im Schloss Lüntenbeck mit zahlreichen Gästen feierte, hatte er die Leitung des am Johannisberg ansässigen Unternehmens an seine Tochter Vivien Köhn übergeben.

Jetzt ist Wolfgang vom Hagen nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie in Wuppertal verstorben. In einer Pressemitteilung würdigt die WvH-Unternehmensgruppe die Verdienste ihres Gründers: „Seine Lebensphilosophie: Respektvoller Umgang, Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Achtung vor dem anderen, wurde zur gelebten Unternehmensphilosophie und ist heute aktueller denn je zuvor.“ Diese Philosophie werde weiterleben.

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