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Moderne Gartengestaltung - die aktuellen Trends im Überblick

Ratgeber : Moderne Gartengestaltung - die aktuellen Trends im Überblick

Wer einen Garten sein Eigen nennt, der kann ihn durch verschiedene Gestaltungselemente zu einer echten Oase der Ruhe und zu einem Ort der Erholung machen. Beispiele für eine moderne Gartengestaltung können ausgefallene, vielleicht selbstgebaute Möbel, besonders praktische und optisch ansprechende Beete, kühlende Wasserbecken, Teiche und Wasserspiele oder auch ein mit schönen Pflanzen versehener Gartenzaun sein. Einige aktuelle Trends finden sie hier.

Grundstücksbegrenzungen - Zäune und Pflanzen als Sichtschutz

Der eigene Garten dient der Erholung und sollte deshalb vor den Blicken fremder Personen gut geschützt sein. Um den Garten zu den Nachbarn hin oder in Richtung Straße mit einer Begrenzung zu versehen, muss es nicht immer der gute alte Holzzaun oder ein Geflecht aus Maschendraht sein. Mittlerweile gibt es hierzu sehr viel dekorativere Alternativen. Beispielsweise Stahl-Körbe aus Drahtgeflecht oder Doppelstabmatten, in die bis zur Oberkante grobe Steine gefüllt werden. An wettergeschützten Stellen kann man auch Holz aus Füllmaterial verwenden.

Zwischen den einzelnen Abschnitten aus Gabionen lassen sich einfache Zäune integrieren, an denen sich Rank-Pflanzen wie Blauregen, Clematis oder Kletterrosen, wobei besonders Letztere ein wiedererwachter Trend bei der Gartengestaltung sind. Weitere, blütenreiche Zaunbepflanzungen könnten sein:

  • Prunkwinde (mit intensiv blauen Blüten)
  • Duftwicke (mit roten, violetten, rosafarbenen oder weißen Blüten)
  • Schwarzäugige Susanne (mit orangen Blüten)
  • Winterjasmin (hat ganzjährig blühende, leuchtend gelbe Blüten)
  • Feuerdorn (mit weißen Blüten, die ab Oktober als leuchtend orange Beeren an der Pflanze hängen)

Wilder Wein wirkt ebenfalls optisch sehr ansprechend und verwandelt den Zaun oder die Mauer vor allem im Herbst in einen farbenprächtigen Sichtschutz. Solche Begrenzungen werden auch gerne als blühende Zäune bezeichnet und haben sich inzwischen zu einem echten Trend in der Gartengestaltung entwickelt.

Schön und lecker zugleich – Gemüse- und Kräuterbeete

Es gibt kaum etwas schöneres, als Speisen zuzubereiten, die durch selbst gezogene Kräuter verfeinert sind. In vielen Gärten gehören deshalb Kräuterbepflanzungen zur Gartengestaltung. Eine immer beliebter werdende Methode sind Hochbeete, beispielsweise eine als Hochbeet angelegte Spirale für Küchenkräuter. Eine solche Spirale passt selbst in einen kleinen Garten und durch die in die Höhe wachsende Spiralform wird gleichzeitig der Rücken geschont. Ein weiterer Vorteil der Kräuterspirale besteht darin, dass sie unterschiedliche Pflanzbedingungen ermöglicht, also auf der einen Seite mehr Licht, auf der anderen mehr Schatten. Zudem kann man bei einer einzigen Kräuterspirale mit verschiedenen Substraten wie Erde, Torf, Humus oder Granulat arbeiten.

Das private Feuchtgebiet – Trend in der Gartengestaltung

Wer schon einmal die beruhigende Wirkung von fließendem, plätscherndem oder tropfendem Wasser erlebt hat, der versteht, warum kleine oder große Teiche mit Fischen oder Pflanzen, einem ruhig dahinfließenden Fluss nachempfundene Bachläufe , Brunnen in jeder nur denkbaren Größe und Form oder ausgeklügelte Wasserspiele heute in fast jedem Garten zu finden sind. Ein solcher Wassergarten hat nicht nur eine beruhigende Wirkung, sondern zieht auch jede Menge nützlicher Tiere wie Vögel, Bienen, Libellen, Frösche oder Igel an, die für die zusätzliche Wasserquelle dankbar sind.

„Insektenhotels“ und Nistkästen als Beitrag zum Umweltschutz

Es ist kein Geheimnis, dass wir Menschen unserer Erde durch unser Verhalten nicht nur Gutes tun, sondern sie in vielen Bereichen sogar langsam zerstören. Immer mehr Menschen entwickeln für diese Tatsache ein Bewusstsein und möchten etwas für den Umweltschutz tun, auch in ihrem eigenen Garten. Neben dem Verzicht auf chemische Stoffe wie Insektizide oder Pestizide richten Gartenbesitzer verstärkt sogenannte Nützlings- bzw. Insektenhotels ein, stellen Nistkästen auf und gewähren Igeln in der kalten Jahreszeit Unterschlupf in extra liegengelassenen Blätterhaufen.

Solche Nistkästen und Nützlingshotels lassen sich ganz leicht selbst bauen und nach dem eigenen Geschmack designen. Die sich dort einnistenden Insekten finden eine sichere Unterkunft, bestäuben im Gegenzug die Pflanzen im Garten und sorgen so dafür, dass man jedes Jahr aufs Neue eine abwechslungsreiche Farbenpracht genießen kann.

Foto: jbphotographylt / stock.adobe.com

Wichtig: Es gibt nicht nur Insektenhotels, sondern auch insektenfreundliche Pflanzen mit denen man das Nahrungsangebot dieser kleinen Nützlinge erweitern kann. Wer ausreichend Platz in seinem Garten hat, kann den Bienen auch mit einem Apfelbaum etwas Gutes tun.

Naturmaterialien als Baustoffe im Garten

Egal, ob für Böden oder Wände, Naturstein ist ein Baustoff, der sich leicht besorgen und bearbeiten lässt und der darüber hinaus Stabilität verleiht und optisch gut aussieht. Aus diesen Gründen finden sich in zahlreichen Gärten beispielsweise:

  • Granit
  • Sandstein
  • Muschelkalk (auch als Kalkstein bezeichnet)
  • Schiefer
  • Gneis
  • Marmor (vor allem in Form von Steinteppich für Böden und Wände)

Viele dieser Natursteine verleihen dem Garten durch ihre hellen Oberflächen eine mediterrane und warme Atmosphäre. Wer z. B. in seinem Garten ein Hochbeet mithilfe einer Mauer aus Sand- oder Kalkstein bzw. Granit anlegt, der profitiert von den Eigenschaften dieser Natursteine. Sie verleihen Stabilität, weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse auf und sind extrem pflegeleicht.

Hinweis: Ein noch nicht ganz so bekanntes, aber sehr hochwertiges Gestaltungselement für den Garten ist Steinteppich. Er besteht aus geschliffenen Marmorkieseln, die es in zahlreichen Farbvarianten gibt. Er eignet sich zum Verlegen auf Terrassen, als Poolumrandung oder für Wege durch den Garten.

Innen und außen zu einer Einheit machen – Stichwort verlängertes Wohnzimmer

Vielleicht bedingt durch den Klimawandel und die dadurch steigenden Temperaturen und zunehmend trockenen Sommer hat sich ein neuer Trend entwickelt, nämlich das Wohnzimmer mithilfe der Terrasse in den Garten zu verlängern. Der Außenbereich lässt sich durch eine Überdachung sowie einen optisch ansprechenden Bodenbelag (z. B. Teakholz oder Steinteppich) an den Boden des Wohnzimmers angleichen. Wenn man dann noch eine passende Lounge-Landschaft aus Sofa, Sesseln sowie Beistelltischen platziert, Kissen drapiert und Kerzenlaternen aufstellt, hat man an warmen Sommerabenden sein Wohnzimmer schnell in den Garten verlegt.

Lichtelemente perfektionieren die Gartengestaltung

Normalerweise ist die einsetzende Abenddämmerung das Startsignal, vom Garten ins Haus umzuziehen. Dabei ist das gar nicht notwendig, denn es gibt einfach zu installierende Lichtelemente für den Garten, die für ausreichende Helligkeit sorgen und dem gesamten Außenbereich eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre verleihen. Man kann die gute alte Lichterkette oder die optisch schöne, am Boden aufgestellte Kerzenlaterne ebenso nutzen, wie im Boden verborgene, indirekte Beleuchtung für Mauern, Pflanzen oder Bäume.

Foto: PIGAMA - stock.adobe.com

Inzwischen ist auch beleuchtetes Mobiliar erhältlich und es gibt Leuchten, die schwimmfähig sind und sich im Pool oder Teich platzieren lassen. Auch Unterwasser-Beleuchtung ist ein denkbares Lichtelement für den Garten. Viele dieser Leuchtmittel funktionieren bereits per Fernsteuerung, sodass man nicht erst zu jeder einzelnen Lampe laufen und sie anschalten muss.

Den Garten „smart“ gestalten

So schön ein Garten auch ist, ihn zu pflegen kostet mitunter viel Arbeit. Nicht nur, wenn man sich, wie unlängst geschehen, einer Rhododendron-Spende des Vereins „Pfandraising Wuppertal“ erfreuen kann. Aber dank der technischen Entwicklungen ist das heute kein Problem mehr und wer schon beim Anlegen des Gartens „smart“ denkt, der hat später weniger Arbeit. Durch folgende automatisierte Hilfsmittel kann man sich die Gartenpflege erleichtern:

  • Mähroboter (er schneidet nach der entsprechenden Einstellung vollkommen selbstständig die Rasenflächen)
  • Bewässerungssystem (es lässt sich auf bestimmte Zeiten einstellen und bewässert selbstständig Rasen und Pflanzen)
  • Beleuchtungselemente (sie können voreingestellt werden und schalten sich je nach Wunsch automatisch an und aus, wechseln die Farbe oder die Helligkeitsstufe)

Alle diese Geräte kann man inzwischen per App auch über sein Smartphone steuern und kontrollieren. In Verbindung mit den anderen Funktionen eines Smart Home-Systems ermöglichen sie es, nahezu den gesamten Haushalt auch vom Büro aus oder während einer Dienstreise zu überwachen und auch den Garten schon von unterwegs aus für die Ankunft vorzubereiten. Nur genießen muss man ihn selbst.

Trends für die Gartengestaltung als Teil der Medienberichterstattung

Wer gerade erst ein Haus gekauft hat und noch nicht weiß, was man für eine gute Gartengestaltung alles braucht, der kann sich in den verschiedensten Medien Tipps und Tricks zu diesem Thema holen. Mit Trends bei der Gartengestaltung befasst sich nicht nur das spezialisierte Webportal für Garten, sondern auch das regionale Nachrichten-Webportal in Wuppertal, Frankfurt oder Köln. Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Garten so zu gestalten, dass er zu einem Ort wird, der der Seele guttut und an dem man vom Alltagsstress abschalten kann. Wie die Gartengestaltung letztlich aussieht, das hängt vor allem vom eigenen Geschmack ab. Wichtig ist es letztlich nur, dass man sich selbst in seinem Garten wohlfühlt.