Im Wuppergebiet Milder März mit wenig Regen und viel Sonne

Wuppertal · Passend zum meteorologischen Frühlingsanfang zeigte sich der März überwiegend mild. Er war in diesem Jahr tendenziell trocken. Teils lag der Monatsniederschlag bis zu 40 Liter unter dem Durchschnitt. Das zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes.

Blumen auf der Talachse in Elberfeld.

Foto: Achim Otto

An der Messtation Bever-Talsperre in Hückeswagen lag die Regenmenge bei 72 Liter pro Quadratmeter. Das dortige Monatsmittel beträgt 95 Liter. An der Messstelle Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre wurden im vergangenen Monat 61 Liter registriert, das Mittel beträgt dort bei 88 Litern.

Die Messstelle an der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal zeigte im März 66 Liter Niederschlag, üblicherweise sind es an der Stelle 92 Liter. Mit 66 Litern, die auf der Kläranlage Solingen-Burg gemessen wurden, liegt der Wert deutlich unter dem Mittel von 106 Litern. Auffällig war in diesem Monat, dass es jeweils zweimal viele Trockentage am Stück gab. Der Regen verteilte sich auf wenige Tage. (Bilder)

Bilder: Wuppertal-Barmen im Frühling 2026
25 Bilder

Barmen im Frühling 2026

25 Bilder
Foto: Achim Otto

Der niederschlagreichste Tag war an einigen Messstellen der 13. März. An der Messstelle Lindscheid waren es an dem Tag knapp 13 Liter, an der Kläranlage Buchenhofen etwa 15 Liter und an der Kläranlage Solingen-Burg 13 Liter. An der Messstelle Bever-Talsperre war hingegen der 29. März mit 16 Litern der Tag mit dem meisten Niederschlag.

Die niederschlagreichste Messstelle war die Station in Wuppertal-Ronsdorf. 80 Liter kamen dort herunter. Am wenigsten Niederschlag gab es an der Messstelle Kläranlage Leverkusen. Dort fielen 53 Liter, im Mittel sind es dort 62 Liter pro Quadratmeter.

Der März war insgesamt mild. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) lag NRW mit einem Flächenmittel von 7,5 Grad Celsius genau 3 Grad Celsius über dem Referenzwert. Vermehrt wurden Tagesrekorde hinsichtlich der Höchsttemperatur gebrochen. Die Zahl der Sonnenstunden war nach Auswertungen des DWD mit 195 Stunden im Gegensatz zu 103 Stunden im Durchschnitt außergewöhnlich hoch.